11. - 17.10.2021
Verlängert!!! brāhha – Temporäre Installation auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung
11. - 17.10.2021


© Julia Schäfer, Ann-Kathrin Müller, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Im Rahmen des CURRENT-Festivals Stuttgart und im Auftrag der Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. war vom 11. – 19. September 2021 die temporäre Installation brāhha von Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung zu sehen. Die Laufzeit der Ausstellung wurde nun bis zum 17. Oktober 2021 verlängert.
Die Installation ist rund um die Uhr frei zugänglich. Wer die Texte ohne den Besuch der Installation anhören will, kann sich unter der Tel.-Nr. 0711-25 29 95 00 kostenfrei einwählen.

brāhha ist eine Begehung in elf Text-Miniaturen über das Brachliegende und das daraus Gedeihende, über geologische Schichten und Zeit-Geschichte. Über Stege können die Besucherinnen und Besucher das überwachsene Grundstück im Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung begehen und werden mittels des eigenen Mobiltelefons durch einen Audiowalk geführt.
Das Gelände birgt die Überreste des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäudes des Stuttgarter Architekten Richard Döcker. brāhha reflektiert die Auswirkungen des Krieges auf die europäische (Stadt)-Landschaft aus einer feministischen Perspektive. Das Wort brāhha kommt aus dem Althochdeutschen und meint das Umbrechen, das erste Pflügen des Ackers.
Das recherchebasierte Projekt der Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer wird zusammen mit der Autorin Judith Engel, dem Industriedesigner-Team anima ona, dem Grafikdesigner Maximilian Haslauer und der Grafikdesignerin Alina Derya Yakaboylu realisiert.

Eröffnung:
10. September 2021, 19.00 – 22.00 Uhr
Gelände Bruckmannweg 10, Weissenhofsiedlung
Begrüßung und Einführung: Suse Kletzin, Vorstand Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Es wird ein Kräutereistee mit Kräutern von der Wiese Bruckmannweg 10 ausgeschenkt, hergestellt von der Keramik- und Teespezialistin Lena Grasler.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Rahmenprogramm:
12. September 2021, 20 Uhr: 
Am Tag des Offenen Denkmals wird die Installation mit einem Filmprogramm im Atelier am Bollwerk in Stuttgart begleitet. Gezeigt werden „N.N.“ (BRD, 1969) von Ottomar Domnick und „Martha“ (DDR, 1978) von Jürgen Böttcher. Infos und Tickets unter https://arthaus-kino.de/filme/sonderprogramm/
14. September 2021, 18 Uhr:
Die Künstlerinnen laden zu einer Architekturführung mit der Sammlungsleiterin Vera Romeu in die Villa Domnick in Nürtingen ein. Karten mit voriger Anmeldung: stiftung@domnick.de

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