Veranstaltungen

19.07.2026
SOMMERFEST AM KILLESBERG – KULTUR AUF DER HÖHE
19.07.2026

Sonntag, 19. Juli 2026, 10–18 Uhr

Beim Sommerfest am Killesberg feiert das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier mit zahlreichen Institutionen in der Nachbarschaft ein gemeinsames Kulturfest mit kostenfreiem Programm.

Programm zum Download

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Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
(Rathenaustraße 1, 70191 Stuttgart)

10–18 Uhr
Freier Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

11, 14 und 16 Uhr
Führung zu den Original-Häusern von 1927
Treffpunkt: an der Litfaßsäule gegenüber vom Eingang des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Dauer: 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

13 Uhr
Werkbundführung vom Weissenhofmuseum zum Theodor-Heuss-Haus
Treffpunkt: an der Litfaßsäule gegenüber vom Eingang des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Dauer: 60 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

14–18 Uhr
Live-Musik mit der Linda Kyei Swing Combo
Linda Kyei (Gesang, Violine), Linus David (Klavier, Gesang), Herr Netz (Saxophone, Klarinette, Gesang) und Andrew Andrews (Schlagzeug, Gesang) spielen tanzbaren Jazz und Swing der 1920er bis 40er Jahre.

10–18 Uhr
Tombola
Zum Abschluss der Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“ verlosen wir die Fotodrucke der Ausstellung und weitere kleine Preise.

10–18 Uhr
Kaffee, Kuchen und Getränke vor dem Museum

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Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
(Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart)

10–18 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“
1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos trugen wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung. Die Ausstellung beleuchtet erstmals Leben und Werk des promovierten Chemikers.

13 Uhr
Kinderworkshop Cyanotypie
Bei dieser frühen fotografischen Methode erstellen die Kinder mit Hilfe von Sonnenlicht und Pflanzen ein blaues Fotobild.

10–18 Uhr
Tombola
Zum Abschluss der Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“ verlosen wir die Fotodrucke der Ausstellung und weitere kleine Preise.

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Beim Sommerfest sind außerdem dabei:

Das Augustinum Stuttgart-Killesberg, der Bismarckturm Bürgerverein Killesberg und Umgebung e.V., die Brenzkirche, der Höhenpark Killesberg, die Killesbergbahn im Höhenpark, die Killesberghöhe, die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und das Theodor-Heuss-Haus.

Alle beteiligten Häuser gewähren zum Sommerfest freien Eintritt in ihre Ausstellungen und Führungen. Ein kostenloser Pendelverkehr mit zwei historischen Oldtimerbussen verbindet die Veranstaltungsorte auf dem Killesberg und erleichtert den Besuch mehrerer Programmpunkte.

17.07.2026
–AUSGEBUCHT–
JUBILÄUMSFÜHRUNG
„Mit Le Corbusier um die Welt – 10 Jahre UNESCO-Welterbe“
17.07.2026

Fr, 17. Juli 2026, 16:30 Uhr

Jubiläumsführung
„Mit Le Corbusier um die Welt – 10 Jahre UNESCO-Welterbe“

Vor 10 Jahren nahm die UNESCO 17 repräsentative Bauwerke und Gebäudeensembles von Le Corbusier auf mehreren Kontinenten in die Welterbeliste auf. Ausgehend vom Doppelhaus in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung nimmt diese Führung das Jubiläum zum Anlass, die Bedeutung des Architekten und seines weltweiten Werks zu erkunden. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise zu den weiteren Welterbestätten – von Stuttgart über Europa bis nach Indien, Japan und Argentinien – und erfahren, was sie miteinander verbindet und warum sie als „herausragender Beitrag zur Moderne“ gelten.

Im Anschluss laden wir zu einem Glas KESSLER Sekt und französischem Gebäck auf der Plattform des Hauses ein und stoßen gemeinsam auf 10 Jahre UNESCO-Welterbe an.

Referentinnen
Anja Krämer, stellv. Leiterin Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Lisa-Marie Rauscher, Vermittlung

Mit Anmeldung bis 12. Juli 2026
(Tel. +49 (0)711 – 25 35 35 53, rauscher@weissenhofmuseum.de)

Preis: 10 € inkl. Eintritt

Ort
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Rathenaustraße 1
70191 Stuttgart

Abb.
Einfamilien- und Doppelhaus Le Corbusier © Brigida González/Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
10 Jahre „Das architektonische Werk von Le Corbusier“ © Association des Sites Le Corbusier/Fondation Le Corbusier

17.07.2026
10 Jahre UNESCO-Welterbe
„Das architektonische Werk von Le Corbusier –
ein herausragender Beitrag zur Moderne“
17.07.2026

10 Jahre UNESCO-Welterbe
„Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne“

Vor 10 Jahren nahm die UNESCO das architektonische Werk von Le Corbusier in die Welterbeliste auf. Seit dem 17. Juli 2016 würdigt die UNESCO damit 17 repräsentative Bauwerke und Gebäudeensembles des schweizerisch-französischen Architekten in sieben Ländern als „herausragenden Beitrag zur Moderne“. Auch das Einfamilien- und Doppelhaus in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung von 1927 sind Teil dieser bedeutenden transnationalen Serie.

Le Corbusier (1887–1965) zählt zu den einflussreichsten Erneuerern der Architektur des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, visionären Stadtentwürfen und programmatischen Schriften prägte er international Generationen von Architekt:innen – bis heute! Zu den Welterbestätten gehören unter anderem die Villa Savoye bei Paris, die als Ikone der Moderne gilt, die Unité d’habitation in Marseille als wegweisendes Modell für verdichteten Wohnungsbau sowie die Chapelle Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp, die mit ihrer visionären Formensprache neue Maßstäbe im Sakralbau setzte. Auch die zwei Häuser, die er 1927 im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ für die Weissenhofsiedlung entwarf – ein Einfamilien- und ein Doppelhaus, sind Teil des UNESCO-Welterbes. Le Corbusier setzte hier beispielhaft seine berühmten „Fünf Punkte zu einer neuen Architektur“ um: das Bauen auf Pfosten, den freien Grundriss, die freie Fassadengestaltung, das Langfenster und den Dachgarten. Diese Gestaltungsprinzipien prägten die moderne Architektur wesentlich.

Die Stuttgarter Weissenhofsiedlung
1927 gelang es dem Deutschen Werkbund, gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, ein Manifest der Architekturmoderne zu verwirklichen: Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe entwarfen 17 international renommierte Architekten, darunter Le Corbusier, Walter Gropius und Hans Scharoun, 21 innovative und zukunftsgerichtete Entwürfe für modernes Wohnen Die spektakuläre Ausstellung zog in kurzer Zeit rund 500.000 Besucher:innen an und fand weltweit Resonanz. Bis heute gilt die Weissenhofsiedlung als eine der bedeutendsten Architektursiedlungen des 20. Jahrhunderts.

Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Im Doppelhaus von Le Corbusier und seinem Cousin Pierre Jeanneret befindet sich seit 2006 das Weissenhofmuseum. Es steht den Besucher:innen als einzig zugängliches Haus der Weissenhofsiedlung offen. In der linken Haushälfte wird die Geschichte der Weissenhofsiedlung vorgestellt, in der rechten Doppelhaushälfte ist Le Corbusiers Entwurf eines „transformablen Wohnraums“ im rekonstruierten Zustand von 1927 zu erleben. Betrieben wird das Museum vom Verein „Freunde der Weissenhofsiedlung“.

Das restaurierte Doppelhaus vermittelt nicht nur die Ideen Le Corbusiers, sondern macht die visionären Ansätze unmittelbar erfahrbar. Seit der Aufnahme in die Welterbeliste hat sich das Weissenhofmuseum als Anlaufstelle für Besucher:innen aus aller Welt etabliert. Von 2016 bis Mitte 2026 haben über 240.000 Menschen das Doppelhaus besucht. Als Stuttgarts einzige UNESCO-Welterbestätte und zugleich einziger deutscher Bestandteil der transnationalen Serie dokumentieren die beiden Stuttgarter Häuser den weltweiten Einfluss von Le Corbusiers Ideen auf die Architektur des 20. Jahrhunderts.

„Zehn Jahre nach der Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste ist das Doppelhaus von Le Corbusier mehr denn je ein Ort, an dem sich die internationale Bedeutung dieses architektonischen Erbes unmittelbar erleben lässt. Dieses Erbe zu bewahren und seine Bedeutung zu vermitteln, ist unsere Aufgabe. Deshalb wird die Ausstellung im Doppelhaus ab 2027 um das Thema Welterbe erweitert, damit Besucher:innen mehr über die 17 Teil-Welterbestätten erfahren können“, sagt Verena Lebherz, Leiterin des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier.

Mit Blick in die Zukunft
Das Jubiläum markiert zugleich den Beginn einer Reihe bedeutender Meilensteine: Im Oktober 2026 feiert das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier sein 20-jähriges Bestehen. Im Sommer 2027 jähren sich die Eröffnung der Weissenhofsiedlung zum 100. Mal sowie die Gründung des Vereins Freunde der Weissenhofsiedlung zum 50. Mal. Gemeinsam laden die Jubiläen dazu ein, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses außergewöhnlichen Ortes in den Blick zu nehmen.

JETZT ANMELDEN!
Jubiläumsführung „Mit Le Corbusier um die Welt – 10 Jahre UNESCO-Welterbe“
Freitag, 17. Juli 2026, 16:30 Uhr

Fakten

Aufnahmejahr: 2016
Staaten: Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Schweiz

Web-Links

Die internationale Pressemitteilung der Fondation Le Corbusier (Paris) und der Association des Sites Le Corbusier (Ronchamp/Frankreich) finden Sie hier.

Die 17 Le Corbusier-Stätten feiern das Jubiläum mit einem vielfältigen Programm. Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie im → Veranstaltungskalender.

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01.07.2026
Generationswechsel am Weissenhof:
Verena Lebherz übernimmt Gesamtleitung von Weissenhofmuseum und Weissenhof.Forum
01.07.2026

Verena Lebherz (li.) und Anja Krämer (re.) im Dachgarten des Doppelhauses Le Corbusier in Stuttgart
© Freunde der Weissenhofsiedlung e.V./ Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Zum 1. Juli 2026 übernimmt Verena Lebherz die Gesamtleitung des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier sowie des künftigen Besuchszentrums „Weissenhof.Forum“. Die bisherige Museumsleiterin Anja Krämer wechselt nach zwanzig Jahren an der Spitze in die Rolle der Stellvertreterin und wird ihre langjährige Erfahrung weiterhin in die Entwicklung des international bedeutenden Architekturorts einbringen.

Mit diesem Schritt leiten die Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. einen Generationswechsel ein. Verena Lebherz ist seit September 2024 als stellvertretende Leitung des Weissenhofmuseums und des Planungsstabs Weissenhof.Forum tätig. Die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin kennt die Strukturen, Projekte und Partner:innen des Hauses bereits umfassend und wird die erfolgreiche Arbeit gemeinsam mit dem bestehenden Team fortführen.

„Wir freuen uns sehr, dass Verena Lebherz in kurzer Zeit zu einem wichtigen Teil der Weissenhof-Familie geworden ist. Gleichzeitig sind wir Anja Krämer für ihr langjähriges, außergewöhnliches Engagement dankbar und bewundern ihren Mut, den Übergang nun aktiv zu gestalten“,
erklärt Suse Kletzin, 1. Vorsitzende des Vereins Freunde der Weissenhofsiedlung.

Anja Krämer hat die Entwicklung des Weissenhofs über mehr als zwei Jahrzehnte entscheidend geprägt. Bereits seit den frühen 2000er Jahren organisierte die Bau- und Kunsthistorikerin die Führungsangebote des Vereins. Sie bereitete die Eröffnung des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier vor und leitete das Museum seit seiner Gründung im Jahr 2006. Darüber hinaus verantwortete sie die Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, kuratierte und organisierte zahlreiche Ausstellungen und initiierte Veranstaltungen wie das Sommerfest am Killesberg. Sie baute wichtige Netzwerke zu anderen Welterbestätten, Bauhaus-Orten, Werkbundsiedlungen und Le Corbusier-Stätten auf.

Die Freunde der Weissenhofsiedlung sehen den Leitungswechsel als wichtigen Schritt für die Zukunft des Standorts. Seit beinahe 50 Jahren engagiert sich der Verein für die Erhaltung, Vermittlung und Weiterentwicklung der Weissenhofsiedlung. Er betreibt das Weissenhofmuseum, organisiert Führungen und Ausstellungen und trägt wesentlich dazu bei, die Ideen des Neuen Bauens für ein internationales Publikum erlebbar zu machen.

Die Leitungsübergabe erfolgt in einer entscheidenden Phase der Weiterentwicklung. Derzeit entsteht am Eingang der Weissenhofsiedlung durch die Landeshauptstadt Stuttgart das neue Weissenhof.Forum, das künftig als zentrales Besuchs- und Informationszentrum dienen wird. Es ist eines der zentralen Projekte der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) und wird gemeinsam mit dem Weissenhofmuseum von den Freunden der Weissenhofsiedlung betrieben. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr 2027 auf Hochtouren. Dann feiert die Weissenhofsiedlung ihr 100-jähriges Bestehen. Mit der Eröffnung des Weissenhof.Forums und einem großen Jubiläumsfest am 24. und 25. Juli 2027 soll die internationale Bedeutung der Siedlung als Ikone der Moderne und UNESCO-Welterbe noch stärker sichtbar werden.

Damit entsteht die Grundlage dafür, die Geschichte des Weissenhofs fortzuschreiben – mit neuen Impulsen, zugleich aber in enger Verbundenheit mit den Menschen und Ideen, die den Ort über Jahrzehnte geprägt haben.

07.06.2026
VORTRAG
„Le Corbusier and Pierre Jeanneret in India –
Modernism as World Heritage“
07.06.2026

So, 7. Juni 2026, 18 Uhr

Vortrag „Le Corbusier and Pierre Jeanneret in India – Modernism as World Heritage″

eine Veranstaltung im offiziellen Programm zum UNESCO-Welterbetag

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

In this talk, Dr. Khawas explores Le Corbusier’s vision for Chandigarh as a modernist city, its evolution into a UNESCO World Heritage site, and the role of Pierre Jeanneret and the Indian team in shaping the city’s identity. The session also reflects on how this architectural legacy is experienced today through immersive architectural tours across India.

Referentin
Dr. Avita Khawas
Dr. Avita Khawas is an art, architecture, and cultural tourism expert, and the founder of WalkAroundIndia, a tour company based in Chandigarh. Her work focuses on interpreting India’s artistic and architectural heritage for international audiences through curated, experience-led journeys.

Ort
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20
70191 Stuttgart

Eintritt frei

Anmeldung erwünscht
(Tel. +49 (0)711 – 25 79 187, info@weissenhofmuseum.de)

 

Besuchen Sie vor dem Vortrag gerne Le Corbusiers Doppelhaus in der Weissenhofsiedlung, in dem sich das Weissenhofmuseum befindet. Das Museum ist am UNESCO-Welterbetag bei freiem Eintritt bis 18 Uhr geöffnet. Die Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe liegt nur wenige Schritte entfernt.

UNESCO-Welterbetag 2026

Am 7. Juni 2026 steht der UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“.

In Deutschland zählen insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zum UNESCO-Welterbe. Den Stätten gemeinsam ist ihr außergewöhnlicher universeller Wert, also ihre besondere Bedeutung nicht nur für nationale oder lokale Gemeinschaften, sondern für die gesamte Menschheit.

Die Webseite www.unesco-welterbetag.de hält eine Übersicht zu allen Veranstaltungen bereit.

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07.06.2026
UNESCO-WELTERBETAG 2026
07.06.2026

So, 7. Juni 2026, 10–18 Uhr

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier lädt zum UNESCO-Welterbetag ein – mit freiem Eintritt, kostenlosen Führungen und einem spannenden Abendvortrag zu Le Corbusier und Pierre Jeanneret in Indien.

55 Stätten erkunden! Vom Wattenmeer, über den Kölner Dom, die Buchenwälder der Karpaten bis hin zu den beiden Häusern Le Corbusiers in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung – insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe. Besucher*innen des UNESCO-Welterbetags können am Sonntag, den 7. Juni 2026, die Vielfalt der Welterbestätten entdecken. Ein abwechslungsreiches Programm lädt zum Erkunden und Entdecken des Kultur- und Naturerbes ein. Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier beteiligt sich erneut daran. (Architektur-)Interessierte sind herzlich eingeladen, die Weissenhofsiedlung bei einem Besuch des Weissenhofmuseums oder bei einer Führung durch die denkmalgeschützte Siedlung (noch) besser kennenzulernen. Abends werfen wir einen Blick nach Indien: Der Vortrag „Le Corbusier and Pierre Jeanneret in India – Modernism as World Heritage“ widmet sich der berühmten Planstadt Chandigarh und damit einer weiteren Teilstätte des UNESCO-Welterbes „Das architektonische Werk von Le Corbusier“.

PROGRAMM AM UNESCO-WELTERBETAG

10–18 Uhr
Freier Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Ort: Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, Rathenaustr. 1, 70191 Stuttgart

Vor fast 10 Jahren nahm die UNESCO das architektonische Werk von Le Corbusier in die Welterbeliste auf. Seit dem 17. Juli 2016 würdigt die UNESCO damit 17 repräsentative Bauwerke und Gebäudeensembles des schweizerisch-französischen Architekten in sieben Ländern auf drei Kontinenten als „außergewöhnlichen Beitrag zur Moderne“. Die Stätten der ersten transnationalen Serie liegen in Frankreich, der Schweiz, Belgien, Deutschland, Argentinien, Indien und Japan. Le Corbusier (1887–1965) zählt zu den einflussreichsten Erneuerern der Architektur des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, visionären Stadtentwürfen und programmatischen Schriften prägte er international Generationen von Architekt*innen – bis heute! Auch das Einfamilien- und Doppelhaus, die er 1927 im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ für die Weissenhofsiedlung entwarf, sind Teil des Welterbes. Im Doppelhaus von Le Corbusier und seinem Cousin Pierre Jeanneret befindet sich seit 2006 das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier. Es steht den Besucher*innen als einzig zugängliches Haus der Weissenhofsiedlung offen. In der linken Haushälfte wird die Geschichte der Weissenhofsiedlung vorgestellt, in der rechten Doppelhaushälfte ist Le Corbusiers Entwurf eines „transformablen Wohnraums“ im rekonstruierten Zustand von 1927 zu erleben.

 

11 + 15 Uhr
Kostenfreie Außenführungen
durch die Weissenhofsiedlung
Treffpunkt: an der Litfaßsäule gegenüber vom Eingang des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Dauer: 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

1927 gelang es dem Deutschen Werkbund, gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, ein Manifest der Moderne zu verwirklichen: 17 internationale Architekten unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe präsentierten 21 innovative und zukunftsgerichtete Entwürfe für modernes, gesundheitsbewusstes und funktionales Wohnen. Unter den Beteiligten waren neben Le Corbusier und Mies van der Rohe weitere Architekten von Rang wie Walter Gropius und Hans Scharoun. Innerhalb von nur vier Monaten strömten 500.000 Besucher*innen in die Ausstellung „Die Wohnung“, die weltweit Resonanz fand. Die Führung durch die Weissenhofsiedlung (keine Innenbesichtigungen) zeigt noch heute die Ideenvielfalt der 1927 gebauten Häuser und erklärt ihren hohen Stellenwert in der Architekturgeschichte.

 

12–17 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“
Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos trugen wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung. Die Ausstellung beleuchtet erstmals Leben und Werk des promovierten Chemikers.

 

18 Uhr
Vortrag „Le Corbusier and Pierre Jeanneret in India – Modernism as World Heritage“

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Dauer: 45 Minuten, kostenfrei, Anmeldung erwünscht (Tel. +49 (0)711 – 25 79 187, info@weissenhofmuseum.de)
Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

In this talk, Dr. Khawas explores Le Corbusier’s vision for Chandigarh as a modernist city, its evolution into a UNESCO World Heritage site, and the role of Pierre Jeanneret and the Indian team in shaping the city’s identity. The session also reflects on how this architectural legacy is experienced today through immersive architectural tours across India.

Referentin: Dr. Avita Khawas
Dr. Avita Khawas is an art, architecture, and cultural tourism expert, and the founder of WalkAroundIndia, a tour company based in Chandigarh. Her work focuses on interpreting India’s artistic and architectural heritage for international audiences through curated, experience-led journeys.

 

UNESCO-Welterbetag 2026

Am 7. Juni 2026 steht der UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“.

In Deutschland zählen insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zum UNESCO-Welterbe. Den Stätten gemeinsam ist ihr außergewöhnlicher universeller Wert, also ihre besondere Bedeutung nicht nur für nationale oder lokale Gemeinschaften, sondern für die gesamte Menschheit.

Die Webseite www.unesco-welterbetag.de hält eine Übersicht zu allen Veranstaltungen bereit.

Werden Sie Teil des Aktionstags und machen Sie mit bei der Fotoaktion #WelterbeVerbindet!

Anfang Juni – Anfang
Juli 2026
BITTE BEACHTEN SIE:
GARTENSANIERUNG AM HAUS LE CORBUSIER
Anfang Juni – Anfang
Juli 2026

Liebe Museumsbesucher:innen,

die Sanierungsarbeiten an den Außenfassaden des Doppelhauses sind inzwischen abgeschlossen.

Im Anschluss beginnen Anfang Juni die Arbeiten zur Neugestaltung der Gartenanlagen, die voraussichtlich bis Anfang Juli 2026 andauern werden.

Im Zuge der Maßnahmen werden die Rasenflächen sowie der Staudenhang vollständig erneuert. Ziel ist es, die beiden Häuser Le Corbusiers wieder stärker als Ensemble erlebbar zu machen. Auch die Bepflanzung der Dachterrasse des Doppelhauses wird überarbeitet: Einzelne ältere Pflanzen, darunter Lavendelbestände, werden ersetzt, während ein Teil der bestehenden Bepflanzung erhalten bleibt. Grundlage der Planung ist unter anderem die stärkere Orientierung der Gestaltung am historischen Erscheinungsbild von 1927. Gleichzeitig sollen die Eingriffe dazu beitragen, die besonderen Standortbedingungen – insbesondere die Trockenheit, die Hangstabilität sowie zunehmende Hitzeentwicklung – langfristig besser zu berücksichtigen und den Bewässerungsbedarf zu reduzieren.

Während der Bauzeit kann es im Außenbereich vereinzelt zu Beeinträchtigungen kommen. Das Museum ist jedoch weiterhin geöffnet.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team Weissenhof

 

Beachten Sie bitte auch:

Im Juni und Juli wird zudem die Fassade des Einfamilienhauses von Le Corbusier gereinigt und saniert. Die Sanierungsarbeiten dienen der Pflege und dem Erhalt des Gebäudes. Während dieser Zeit wird die Fassade teilweise durch ein Gerüst verdeckt sein wird und kann daher nicht wie gewohnt fotografiert werden kann. Es kann vereinzelt zu Einschränkungen im öffentlichen Bereich rund um das Haus sowie zu geringfügigen Lärmbelästigungen kommen.

17.05.2026
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG 2026
17.05.2026

So, 17. Mai 2026, 10–18 Uhr

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier lädt zum Internationalen Museumstag ein – mit freiem Eintritt und kostenlosen Führungen.

In Deutschland können Besucher:innen des Internationalen Museumstags am Sonntag, den 17. Mai 2026, eine abwechslungsreiche Museumslandschaft entdecken. Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier beteiligt sich erneut daran. (Architektur-)Interessierte sind herzlich eingeladen, die Weissenhofsiedlung bei einem Besuch des Weissenhofmuseums oder bei einer Führung durch die denkmalgeschützte Siedlung (noch) besser kennenzulernen.

PROGRAMM AM INTERNATIONALEN MUSEUMSTAG

10–18 Uhr
Freier Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Ort: Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, Rathenaustr. 1, 70191 Stuttgart

11, 13, 15, 17 Uhr
Kostenfreie Außenführungen
durch die Weissenhofsiedlung bieten spannende Einblicke in die Entstehung der Siedlung 1927, ihre Architektur und ihre internationale Bedeutung.
Treffpunkt: an der Litfaßsäule gegenüber vom Eingang des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Dauer: 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

12–17 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“
Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

14, 16 Uhr
Kostenfreie Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Dr. Otto Lossen“
Dauer: 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Team des Weissenhofmuseums freut sich auf zahlreiche Besucher*innen.

Weitere Informationen zum deutschlandweiten Programm des Internationalen Museumstags finden Sie unter:
https://www.museumsbund.de/internationaler-museumstag/
https://www.museumsverband-bw.de/service/imt/

08.05.2026
RICHTFEST FÜR DAS WEISSENHOF.FORUM
08.05.2026

Gemeinsame Pressemitteilung

Richtfest für das Weissenhof.Forum
© Landeshauptstadt Stuttgart / Fabrice Weichelt
Die Handwerker der Firma Rikker Holzbau GmbH übernahmen beim Richtfest die Zeremonie und verlasen den Richtspruch zur Fertigstellung der Rohbauarbeiten.

 

Mit dem Richtfest am 8. Mai ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung des neuen Weissenhof.Forums in Stuttgart erreicht. Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt der Stadt Stuttgart, würdigte den Abschluss der Rohbauarbeiten des neuen Besucher- und Informations-zentrums am Weissenhof als sichtbaren Fortschritt eines der zentralen Projekte der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27).

Das Weissenhof.Forum entsteht im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart nach den Plänen des Architekturbüros Barkow Leibinger und wird eine Schlüsselrolle im Ausstellungsjahr der IBA’27 einnehmen. Als zentrale Anlaufstelle wird das vom Verein Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. betriebene Haus künftig Gäste aus aller Welt empfangen und ein umfassendes Informationsangebot rund um die historische Weissenhofsiedlung bieten. Im Zusammenspiel mit dem Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier wird es im Weissenhof.Forum ein vielfältiges Programm zur Architekturgeschichte und -vermittlung geben: Neben Ausstellungen und Führungen dient das Forum zukünftig auch als Veranstaltungsort für Vorträge und Workshops.

„Das Weissenhof.Forum wird ein zentrales Herzstück und ein wichtiger Treffpunkt für Stadt, Region und internationale Gäste. Ein Leuchtturmprojekt der Stadt, das über die IBA’27 hinaus Strahlkraft entfaltet. Das Richtfest ist ein sichtbares Zeichen auf dem Weg zu diesem besonderen Ort, an dem Architektur lebendig wird und Menschen zusammenkommen. Es unterstreicht nicht nur den Baufortschritt, sondern auch die wachsende Vorfreude auf ein internationales Architekturereignis in Stuttgart und der Region“, sagte Peter Pätzold beim Festakt.

Auch seitens des ausführenden Bauunternehmens wurde die Bedeutung des Baufortschritts hervorgehoben: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Rohbaus liegen wir voll im Zeitplan und schaffen die Grundlage für die nächsten Bauphasen. Das Weissenhof.Forum ist ein architektonisch wie technisch anspruchsvolles Projekt, das wir mit großer Sorgfalt und im engen Schulterschluss mit allen Projektbeteiligten umsetzen“, so Felix Kenner, Niederlassungsleiter Stuttgart der ZECH Hochbau AG.

Pünktlich zum Start des Ausstellungsjahrs der IBA’27 wird das Weissenhof.Forum seine Türen öffnen und als lebendiger Ort für Ausstellungen, Veranstaltungen und Austausch dienen. Die Stadt Stuttgart setzt mit dem erreichten Meilenstein den eingeschlagenen Weg zur termingerechten Fertigstellung konsequent fort.

 

Richtfest für das Weissenhof.Forum
© Landeshauptstadt Stuttgart / Fabrice Weichelt
Das Richtfest eröffneten (von links) Felix Kenner, Niederlassungsleiter Stuttgart der ZECH Hochbau AG, Dr. Gabriele König, Geschäftsführerin der IBA′27, und Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt der Landeshauptstadt Stuttgart im Beisein der Handwerker.

 

Richtfest für das Weissenhof.Forum
© Landeshauptstadt Stuttgart / Fabrice Weichelt
Außenansicht des Rohbaus für das künftige Weissenhof.Forum beim Richtfest

28.04.2026
VORTRAG
„Le Corbusier – Die Wohnsiedlung Cité Frugès 1924-1926″
28.04.2026

Di, 28. April 2026, 19 Uhr

Vortrag „Le Corbusier – Die Wohnsiedlung Cité Frugès 1924-1926″

eine Veranstaltung im Rahmen der 22. Französischen Wochen 2026

In Pessac, direkt neben Bordeaux realisierte Le Corbusier eine experimentelle Wohnsiedlung mit 51 Häusern, weltweit eine der ersten Arbeitersiedlungen im Stil des Neuen Bauens.

Von 1924 bis 1927 verwirklichten Le Corbusier und Pierre Jeanneret eine experimentelle Wohnsiedlung mit 51, meist bunt gestrichenen Wohneinheiten im französischen Pessac, das unmittelbar neben Bordeaux liegt. Auftraggeber war der Zuckerfabrikant Henry Frugès. Die Siedlung war ein frühes Experimentierfeld für standardisiertes und kostengünstiges Bauen. Ausgehend von einem einheitlichen Modul, schuf Le Corbusier in der Cité Frugès fünf verschiedene Haustypen. Das Projekt ist in der Geschichte des Wohnbaus in ästhetischer, technischer und sozialer Hinsicht ein ehrgeiziger und einmaliger Versuch.

Die Architekturhistorikerin Dr. Paola Scaramuzza (ÉNSA Versailles, A-BIME), die die Siedlung eingehend untersucht hat, stellt die Cité Frugès in ihrem Vortrag vor und geht speziell auf deren Farbigkeit und spätere Geschichte ein.

Seit 2016 ist die Cité Frugès UNESCO-Welterbe. Sie ist Teil der seriellen Stätte „Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein außergewöhnlicher Beitrag zur Moderne“. Dazu gehören weltweit 17 Gebäude-Ensembles, die meisten davon in Frankreich. In Deutschland gehören zur Welterbestätte die beiden Häuser Le Corbusiers in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. 2026 jährt sich die UNESCO-Einschreibung zum 10. Mal. Die Einschreibung: Ein Erfolg, der durch intensive deutsch-französische Zusammenarbeit gelang.

Der Vortrag (45 Min.) findet in französischer Sprache statt und wird abschnittsweise mündlich auf Deutsch zusammengefasst. Besuchen Sie vor dem Vortrag gerne Le Corbusiers Doppelhaus in der Weissenhofsiedlung, in dem sich das Weissenhofmuseum befindet. Das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet. Die Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe liegt nur wenige Schritte entfernt.

Referentin
Dr. Paola Scaramuzza
(École Nationale d’architectures de Versailles (ÉNSA Versailles), A-BIME)

Ort
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Neubau 2, Vortragssaal
(Am Weissenhof 1, 70191 Stuttgart)

Eintritt frei

Anmeldung erwünscht
(Tel. +49 (0)711 – 25 79 187, info@weissenhofmuseum.de)

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