
04.06.2026
an den Feiertagen im Mai/Juni 2026
04.06.2026
Wir haben an den Feiertagen im Mai und Juni 2026 wie folgt für Sie geöffnet:
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Freitag, 1. Mai 2026 – Tag der Arbeit // 10–18 Uhr geöffnet
Donnerstag, 14. Mai 2026 – Christi Himmelfahrt // 10–18 Uhr geöffnet
Sonntag, 24. Mai 2026 – Pfingstsonntag // 10–18 Uhr geöffnet
Montag, 25. Mai 2026 – Pfingstmontag // 10–18 Uhr geöffnet
Donnerstag, 4. Juni 2026 – Fronleichnam // 10–18 Uhr geöffnet
Offene Führungen finden sonn- und feiertags um 11 Uhr und 15 Uhr statt.
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“
Freitag, 1. Mai 2026 – Tag der Arbeit // 12–17 Uhr geöffnet
Donnerstag, 14. Mai 2026 – Christi Himmelfahrt // 12–17 Uhr geöffnet
Sonntag, 24. Mai 2026 – Pfingstsonntag // 12–17 Uhr geöffnet
Montag, 25. Mai 2026 – Pfingstmontag // 12–17 Uhr geöffnet
Donnerstag, 4. Juni 2026 – Fronleichnam // 12–17 Uhr geöffnet
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

So, 7. Juni 2026, 10–18 Uhr
Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier lädt zum UNESCO-Welterbetag ein – mit freiem Eintritt und kostenlosen Führungen.
PROGRAMM AM UNESCO-WELTERBETAG
10–18 Uhr
Freier Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Ort: Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, Rathenaustr. 1, 70191 Stuttgart
Vor fast 10 Jahren nahm die UNESCO das architektonische Werk von Le Corbusier in die Welterbeliste auf. Seit dem 17. Juli 2016 würdigt die UNESCO damit 17 repräsentative Bauwerke und Gebäudeensembles des schweizerisch-französischen Architekten in sieben Ländern auf drei Kontinenten als „außergewöhnlichen Beitrag zur Moderne“. Die Stätten der ersten transnationalen Serie liegen in Frankreich, der Schweiz, Belgien, Deutschland, Argentinien, Indien und Japan. Le Corbusier (1887–1965) zählt zu den einflussreichsten Erneuerern der Architektur des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, visionären Stadtentwürfen und programmatischen Schriften prägte er international Generationen von Architekt*innen – bis heute! Auch das Einfamilien- und Doppelhaus, die er 1927 im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ für die Weissenhofsiedlung entwarf, sind Teil des Welterbes. Im Doppelhaus von Le Corbusier und seinem Cousin Pierre Jeanneret befindet sich seit 2006 das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier. Es steht den Besucher*innen als einzig zugängliches Haus der Weissenhofsiedlung offen. In der linken Haushälfte wird die Geschichte der Weissenhofsiedlung vorgestellt, in der rechten Doppelhaushälfte ist Le Corbusiers Entwurf eines „transformablen Wohnraums“ im rekonstruierten Zustand von 1927 zu erleben.
11 + 15 Uhr
Kostenfreie Außenführungen durch die Weissenhofsiedlung
Treffpunkt: an der Litfaßsäule gegenüber vom Eingang des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Dauer: 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
1927 gelang es dem Deutschen Werkbund, gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, ein Manifest der Moderne zu verwirklichen: 17 internationale Architekten unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe präsentierten 21 innovative und zukunftsgerichtete Entwürfe für modernes, gesundheitsbewusstes und funktionales Wohnen. Unter den Beteiligten waren neben Le Corbusier und Mies van der Rohe weitere Architekten von Rang wie Walter Gropius und Hans Scharoun. Innerhalb von nur vier Monaten strömten 500.000 Besucher*innen in die Ausstellung „Die Wohnung“, die weltweit Resonanz fand. Die Führung durch die Weissenhofsiedlung (keine Innenbesichtigungen) zeigt noch heute die Ideenvielfalt der 1927 gebauten Häuser und erklärt ihren hohen Stellenwert in der Architekturgeschichte.
12–17 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung „Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927“
Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart
1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos trugen wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung. Die Ausstellung beleuchtet erstmals Leben und Werk des promovierten Chemikers.
18 Uhr
Vortrag „Le Corbusier’s work in Chandigarh“
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Dauer: 45 Minuten, kostenfrei, Anmeldung erwünscht (Tel. +49 (0)711 – 25 79 187, info@weissenhofmuseum.de)
Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart
In this talk, Dr. Avita Khawas explores Le Corbusier’s vision for Chandigarh as a modernist city, its evolution as a UNESCO World Heritage site, and the role of Pierre Jeanneret and the Indian team in shaping its identity. The session also reflects on how this legacy is experienced today through immersive architectural tours in India.
Referentin: Dr. Avita Khawas
Dr. Avita Khawas is an art, architecture, and cultural tourism expert, and the founder of Tour Company, WalkAroundIndia, based in Chandigarh. Her work focuses on interpreting India’s art & architectural heritage for international audiences through curated, experience-led journeys.
Am 7. Juni 2026 steht der UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“.
In Deutschland zählen insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zum UNESCO-Welterbe. Den Stätten gemeinsam ist ihr außergewöhnlicher universeller Wert, also ihre besondere Bedeutung nicht nur für nationale oder lokale Gemeinschaften, sondern für die gesamte Menschheit.
Die Webseite www.unesco-welterbetag.de hält eine Übersicht zu allen Veranstaltungen bereit.
Werden Sie Teil des Aktionstags und machen Sie mit bei der Fotoaktion #WelterbeVerbindet!

19.07.2026
DR. OTTO LOSSEN –
DER FOTOGRAF DER WEISSENHOFSIEDLUNG 1927
19.07.2026

Sa, 14. März 2026 – So, 19. Juli 2026
Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927
1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.
Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam. Zu sehen sind weitere seiner Arbeiten, zum Teil als Originalabzüge. Gezeigt werden außerdem neue, großformatige und wirkungsvolle Reproduktionen seiner Weissenhof-Bilder in hoher Qualität. Als Vorlage dienen entdeckte Original-Kontaktabzüge von den verlorenen Glasplatten aus unterschiedlichen Archiven.
Eine Ausstellung, kuratiert von Inken Gaukel, in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Wolfram Janzer.
Eröffnung
Fr, 13. März 2026, 19 Uhr
Laufzeit
Sa, 14. März 2026 – So, 19. Juli 2026
Öffnungszeiten
Sa, So, Feiertage: 12–17 Uhr
Kuratorinnenführungen
So, 29. März, 14 Uhr + So, 28. Juni, 14 Uhr (45 Min.)
Führungen am Internationalen Museumstag
So, 17. Mai, 14 + 16 Uhr (45 Min.)
Ort
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
(Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart)
Eintritt frei