Willkommen im Weissenhofmuseum

14.03.-
19.07.2026
AUSSTELLUNG
DR. OTTO LOSSEN –
DER FOTOGRAF DER WEISSENHOFSIEDLUNG 1927
14.03.-
19.07.2026

Sa, 14. März 2026 – So, 19. Juli 2026

Dr. Otto Lossen – Der Fotograf der Weissenhofsiedlung 1927

1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.

Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam. Zu sehen sind weitere seiner Arbeiten, zum Teil als Originalabzüge. Gezeigt werden außerdem neue, großformatige und wirkungsvolle Reproduktionen seiner Weissenhof-Bilder in hoher Qualität. Als Vorlage dienen entdeckte Original-Kontaktabzüge von den verlorenen Glasplatten aus unterschiedlichen Archiven.

Eine Ausstellung, kuratiert von Inken Gaukel, in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Wolfram Janzer.

Eröffnung
Fr, 13. März 2026, 19 Uhr

Laufzeit
Sa, 14. März 2026 – So, 19. Juli 2026

Öffnungszeiten
Sa, So, Feiertage: 12–17 Uhr

Kuratorinnenführungen
So, 29. März, 14 Uhr + So, 28. Juni, 14 Uhr (45 Min.)

Führungen am Internationalen Museumstag
So, 17. Mai, 14 + 16 Uhr (45 Min.)

Ort
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
(Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart)

Eintritt frei

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28.04.2026
VORTRAG
„Le Corbusier – Die Wohnsiedlung Cité Frugès 1924-1926″
28.04.2026

Di, 28. April 2026, 19 Uhr

Vortrag „Le Corbusier – Die Wohnsiedlung Cité Frugès 1924-1926″

eine Veranstaltung im Rahmen der 22. Französischen Wochen 2026

In Pessac, direkt neben Bordeaux realisierte Le Corbusier eine experimentelle Wohnsiedlung mit 51 Häusern, weltweit eine der ersten Arbeitersiedlungen im Stil des Neuen Bauens.

Von 1924 bis 1927 verwirklichten Le Corbusier und Pierre Jeanneret eine experimentelle Wohnsiedlung mit 51, meist bunt gestrichenen Wohneinheiten im französischen Pessac, das unmittelbar neben Bordeaux liegt. Auftraggeber war der Zuckerfabrikant Henry Frugès. Die Siedlung war ein frühes Experimentierfeld für standardisiertes und kostengünstiges Bauen. Ausgehend von einem einheitlichen Modul, schuf Le Corbusier in der Cité Frugès fünf verschiedene Haustypen. Das Projekt ist in der Geschichte des Wohnbaus in ästhetischer, technischer und sozialer Hinsicht ein ehrgeiziger und einmaliger Versuch.

Die Architekturhistorikerin Dr. Paola Scaramuzza (ÉNSA Versailles, A-BIME), die die Siedlung eingehend untersucht hat, stellt die Cité Frugès in ihrem Vortrag vor und geht speziell auf deren Farbigkeit und spätere Geschichte ein.

Seit 2016 ist die Cité Frugès UNESCO-Welterbe. Sie ist Teil der seriellen Stätte „Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein außergewöhnlicher Beitrag zur Moderne“. Dazu gehören weltweit 17 Gebäude-Ensembles, die meisten davon in Frankreich. In Deutschland gehören zur Welterbestätte die beiden Häuser Le Corbusiers in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. 2026 jährt sich die UNESCO-Einschreibung zum 10. Mal. Die Einschreibung: Ein Erfolg, der durch intensive deutsch-französische Zusammenarbeit gelang.

Der Vortrag (45 Min.) findet in französischer Sprache statt und wird abschnittsweise mündlich auf Deutsch zusammengefasst. Besuchen Sie vor dem Vortrag gerne Le Corbusiers Doppelhaus in der Weissenhofsiedlung, in dem sich das Weissenhofmuseum befindet. Das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet. Die Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe liegt nur wenige Schritte entfernt.

Referentin
Dr. Paola Scaramuzza
(École Nationale d’architectures de Versailles (ÉNSA Versailles), A-BIME)

Ort
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
(Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart)

Eintritt frei

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Mitte April bis Ende
Mai 2026
BITTE BEACHTEN SIE:
FASSADENSANIERUNG AM HAUS LE CORBUSIER
Mitte April bis Ende
Mai 2026

Liebe Museumsbesucher:innen,

von Mitte April bis Ende Mai 2026 wird die Fassade des Hauses Le Corbusier gereinigt und saniert.
Die Sanierungsarbeiten dienen der Pflege und dem Erhalt des Gebäudes.

Bitte beachten Sie, dass die Fassade während dieser Zeit teilweise durch ein Gerüst verdeckt sein wird und daher nicht wie gewohnt fotografiert werden kann. Wir wissen, dass viele Gäste unser Haus auch wegen seiner äußeren Erscheinung besuchen und bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Während dieses Zeitraums kann es zudem vereinzelt zu Einschränkungen im Eingangsbereich sowie zu geringfügigen Lärmbelästigungen kommen. Das Museum ist jedoch weiterhin geöffnet.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team Weissenhof