Willkommen im Weissenhofmuseum

16.10. - 19.12.2021
Kinder der Moderne / Growing up Modern – Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt
16.10. - 19.12.2021

            

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe

16. Oktober – 19. Dezember 2021
Sa, So und Feiertage 12 bis 17 Uhr

Film zur Einführung in die Ausstellung auf unserem YouTube-Kanal unter folgendem Link:
https://youtu.be/zr9NL0HDtH8

Wie ist es, in einem Wohnhaus oder einer Wohnsiedlung der Moderne aufzuwachsen? Verändert solch ein Umfeld die Einstellung von Kindern? Prägt dieser radikal andere Lebensbereich die Art und Weise, wie sie später als Erwachsene Wohnräume betrachten? Waren Kinder in einem Haus der Moderne sich ihrer avantgardistischen Umgebung bewusst – waren sie sogar stolz darauf?

Um diese Fragen zu beantworten, werden in der Ausstellung vier Personen vorgestellt, die als Kinder Bewohner eines ikonischen Wohnhauses der Moderne waren. Betrachtet man die Bauten im Kontext ihrer Erinnerungen, so ergibt sich eine erfrischend neue Perspektive auf die Ikonen der Architekturmoderne.

Rolf Fassbaender lebte von 1927 bis 1939 in einem vom J.J.P. Oud entworfenen Reihenhaus in der Weissenhofsiedlung Stuttgart.
Ernst Tugendhat verbrachte ab 1930 acht Jahre im Haus Tugendhat von Mies van der Rohe in Brünn.
Helga Zumpfe, geborene Schminke, lebte ab 1933 fünfzehn Jahre im Haus Schminke in Löbau, gebaut von Hans Scharoun.
Gisèle Moreau zog 1953 in die Unité d’Habitation von Le Corbusier in Marseille und lebt noch heute dort.

Die Kuratoren Julia Jamrozik und Coryn Kempster haben in ihrem Zeitzeugen-Projekt die Kindheitserinnerungen der ehemaligen Bewohner in Interviews festgehalten und antworten mit atmosphärischen, zeitgenössischen Fotografien auf ihre Erzählungen.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 15. Oktober 2021 um 19 Uhr
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

Anmeldung erforderlich (die Teilnehmerzahl ist begrenzt) bis 14. Oktober 2021 unter: jehle@weissenhofmuseum.de
Ein GGG-Nachweis ist erforderlich.

Es sprechen:
Anja Krämer, Leiterin des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Julia Jamrozik & Coryn Kempster, Kuratoren der Ausstellung

Übertragung der Eröffnung und Einführung in die Ausstellung via Zoom mit folgendem Link:
https://us02web.zoom.us/j/84593128211?pwd=YzdEb1VZaEZKNW5jcCtxdFV0N2VYdz09

Aus technischen Gründen ist keine Interaktion möglich und wir bitten alle Teilnehmer, ihre Mikros konstant auszulassen. Bitte den Teilnehmer „Weissenhofmuseum“ anpinnen, so dass Sie die Übertragung störungsfrei anschauen können.

Rahmenprogramm:
Donnerstag, 18. November 2021 um 19 Uhr

Vortrag digital auf Zoom (auf Englisch!) mit Julia Jamrozik und Coryn Kempster über das „Projekt“ Kinder der Moderne.
Der Link zum Vortrag folgt.

11. - 17.10.2021
Verlängert!!! brāhha – Temporäre Installation auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung
11. - 17.10.2021


© Julia Schäfer, Ann-Kathrin Müller, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Im Rahmen des CURRENT-Festivals Stuttgart und im Auftrag der Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. war vom 11. – 19. September 2021 die temporäre Installation brāhha von Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung zu sehen. Die Laufzeit der Ausstellung wurde nun bis zum 17. Oktober 2021 verlängert.
Die Installation ist rund um die Uhr frei zugänglich. Wer die Texte ohne den Besuch der Installation anhören will, kann sich unter der Tel.-Nr. 0711-25 29 95 00 kostenfrei einwählen.

brāhha ist eine Begehung in elf Text-Miniaturen über das Brachliegende und das daraus Gedeihende, über geologische Schichten und Zeit-Geschichte. Über Stege können die Besucherinnen und Besucher das überwachsene Grundstück im Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung begehen und werden mittels des eigenen Mobiltelefons durch einen Audiowalk geführt.
Das Gelände birgt die Überreste des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäudes des Stuttgarter Architekten Richard Döcker. brāhha reflektiert die Auswirkungen des Krieges auf die europäische (Stadt)-Landschaft aus einer feministischen Perspektive. Das Wort brāhha kommt aus dem Althochdeutschen und meint das Umbrechen, das erste Pflügen des Ackers.
Das recherchebasierte Projekt der Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer wird zusammen mit der Autorin Judith Engel, dem Industriedesigner-Team anima ona, dem Grafikdesigner Maximilian Haslauer und der Grafikdesignerin Alina Derya Yakaboylu realisiert.

Eröffnung:
10. September 2021, 19.00 – 22.00 Uhr
Gelände Bruckmannweg 10, Weissenhofsiedlung
Begrüßung und Einführung: Suse Kletzin, Vorstand Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Es wird ein Kräutereistee mit Kräutern von der Wiese Bruckmannweg 10 ausgeschenkt, hergestellt von der Keramik- und Teespezialistin Lena Grasler.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Rahmenprogramm:
12. September 2021, 20 Uhr: 
Am Tag des Offenen Denkmals wird die Installation mit einem Filmprogramm im Atelier am Bollwerk in Stuttgart begleitet. Gezeigt werden „N.N.“ (BRD, 1969) von Ottomar Domnick und „Martha“ (DDR, 1978) von Jürgen Böttcher. Infos und Tickets unter https://arthaus-kino.de/filme/sonderprogramm/
14. September 2021, 18 Uhr:
Die Künstlerinnen laden zu einer Architekturführung mit der Sammlungsleiterin Vera Romeu in die Villa Domnick in Nürtingen ein. Karten mit voriger Anmeldung: stiftung@domnick.de

In Kooperation mit:

Gefördert von:
                       

17.08.2021
Informationen ab 16. August zum Einlass in das Weissenhofmuseum
17.08.2021

Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt ab 16. August 2021:

Sie erhalten Einlass ins Weissenhofmuseum

  • wenn Sie vollständig geimpft sind.
  • wenn Sie von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind.
  • mit negativem, zertifiziertem Corona-Test, der nicht älter als 24 h ist. Bitte kommen Sie bereits getestet, wir haben keine Teststation

Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Kinder ab 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler müssen ebenfalls keinen Test vorweisen, es genügt die Vorlage eines Schülerausweises.

Vor dem Eintritt muss pro Person ein Kontaktnachverfolgungs-Formular vollständig ausgefüllt werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren.

Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Es gelten unsere normalen Öffnungszeiten: Di – Fr 11 bis 18 Uhr, Sa, So & Feiertage 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

Führungen finden weiterhin nur in der Weissenhofsiedlung statt. Dafür ist kein GGG-Nachweis nötig.

Formular Kontaktnachverfolgung

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 16.08.2021