Veranstaltungen

02.09.2024
Preisänderungen im Museum
02.09.2024

Ab dem 2. September 2024 gelten bei uns im Weissenhofmuseum neue Eintritts- und Führungspreise. Dies ist unsere erste Preiserhöhung seit 2012.
Hierbei war es uns besonders wichtig, dass vor allem die Preise für Jugendliche und Studierende nur moderat erhöht werden.
Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Neue Preise ab 2. September 2024:

Eintritt
Regulär: 6,50 €
Ermäßigt*: 3 €
*Schüler, Auszubildende, Studenten, ALG I-, ALG II-, und Sozialhilfeempfänger, Menschen mit Behinderung

 

Offene Führungen
Kleine Führung: 6 € / 4 € (ermäßigt), zzgl. Eintritt
Große Führung: 8,50 € / 5 € (ermäßigt), zzgl. Eintritt

 

Gebuchte Führungen für Gruppen
Es gelten nun neu Pauschalpreise für Führungsgruppen. Die Informationen und Preise hierzu finden Sie bei den Führungsvarianten (Ihr Besuch -> Führungen -> Gebuchte Führungen -> Führungsvarianten).

18.07.2024-08.09.2024
Kunstfestival
Sommer der Künste – Villa Massimo zu Gast in Stuttgart
18.07.2024-08.09.2024

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 18. Juli 2024, 18 Uhr
Im Kunstmuseum Stuttgart (Kleiner Schloßplatz 1)

 

Donnerstag, 18. Juli 2024 – Montag, 22. Juli 2024
SOMMER DER KÜNSTE – Villa Massimo zu Gast in Stuttgart
18 Künstler:innen, 8 Institutionen

Der römische Sommer hält Einzug in Stuttgart. Zum ersten Mal präsentiert sich die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo in Baden-Württemberg. Zwei akademische Jahrgänge zeigen ihre in Rom oder eigens für die Präsentation in Stuttgart entstandenen Werke. Das Programm an diesem Wochenende reicht von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen über Führungen, Podiumsdiskussionen bis hin zu Installationen im öffentlichen Raum..

Das PROGRAMM aller Institutionen finden Sie hier
oder als Download: Flyer_Sommer der Künste_Web

 

In der WEISSENHOFSIEDLUNG zeigt die Architektin und Rompreisträgerin SUSANNE BRORSON ihre Arbeit saisonaler salon (Bruckmannweg 10) und in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe ihre Werkschau.

Rom, Stuttgart, Rügen, Riga: An diesen Stationen wird der saisonale salon von Architektin Susanne Brorson auf seiner Reise Halt machen. Der saisonale salon ist ein Pavillon, der das experimentelle und zirkuläre Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen thematisiert. Die Architektin verkleidet die modulare Holzkonstruktion immer dichter, mit Gräsern und Materialen, die sie vor Ort sammelt. Im heißen Rom kommen Gräser aus dem Garten der Villa Massimo als Sonnenschutz aufs Dach. In Stuttgart erhalten die offenen Seitenflächen ein wetterfestes Fassadenkleid mit Material, das Brorson in der Region und auf dem Ausstellungsgrundstück erntet. Auf Rügen wird er zu Wasser gelassen, um dann in Riga als Teil des Floating Campus zwei Architekturfakultäten zu verbinden. Folgen Sie der Reise des Pavillons auf Instagram.

In der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe zeigen wir Susanne Brorsons Werkschau seasonal spontaneous.

Der Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier und in die Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe ist im Rahmen des Festivals vom 18.-21. Juli frei.

 

18 KÜNSTLER:INNEN
Rompreisträger:innen 2022/23 und 2023/24:
Ondřej Adámek (Komponist)
Yael Bartana (Bildende Künstlerin)
Oscar Bianchi (Komponist)
Susanne Brorson (Architektin)
Danica Dakić (Bildende Künstlerin),
Liza Dieckwisch (Bildende Künstlerin)
Manaf Halbouni (Bildender Künstler)
Kristof Magnusson (Schriftsteller)
Olga Martynova (Schriftstellerin)
Bjørn Melhus (Bildender Künstler)
Marko Nikodijević (Komponist)
Katerina Poladjan (Schriftstellerin)
Arne Rautenberg (Schriftsteller)
Marcus Schmickler (Komponist)
SOWATORINI Landschaft (Landschaftsarchitekten)
Alfredo Thiermann (Architekt)
Stefan Vogel (Bildender Künstler)
Fabian A. Wagner (Architekt)

8 INSTITUTIONEN
Architekturgalerie am Weißenhof
BDA Baden-Württemberg
Kunstmuseum Stuttgart
Literaturhaus Stuttgart
Musik der Jahrhunderte
Staatsgalerie
Universität Stuttgart
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

 

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02.06.2024
UNESCO-Welterbetag
02.06.2024

Sonntag, 2. Juni 2024, 10 – 18 Uhr:
Freier Eintritt im Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Sonntag, 2. Juni 2023, 11, 13, 15 und 17 Uhr:
Führungen durch die Weissenhofsiedlung

 

10 – 18 Uhr:
Freier Eintritt im Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Seit 2016 stehen die zwei Gebäude von Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung auf der Liste des UNESCO Welterbes. Unter dem Titel „Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein außergewöhnlicher Beitrag zur Moderne“, sind sein Doppelhaus und das benachbarte Wohnhaus Teil einer der wenigen transnationalen Welterbestätten: 17 Bauensembles Le Corbusiers in 7 Ländern auf 3 Kontinenten. Sie spiegeln damit den außergewöhnlichen Einfluss des französischen Architekten auf globaler Ebene wider, ein in diesem Umfang nie zuvor dagewesenes Phänomen der Architekturgeschichte.

Im Stuttgarter Doppelhaus Le Corbusiers befindet sich heute das Weissenhofmuseum. Gebaut wurde dieses wegweisende Beispiel der architektonischen Moderne im Rahmen der Werkbundausstellung 1927.

In der einen Haushälfte des Museums ist die Geschichte der Weissenhofsiedlung, mit Modellen, Fotos, Plänen und verschiedenen Ausstellungsobjekten zu sehen. Die andere Haushälfte zeigt das Le Corbusier Haus im Zustand von 1927 mit der ursprünglichen Raumaufteilung, Farbgebung und Einrichtung.

Ort: Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, Rathenaustr. 1
Der Eintritt in das Weissenhofmuseum ist am UNESCO-Welterbetag frei.

 

11, 13, 15 und 17 Uhr:
Führungen durch die Weissenhofsiedlung

Die Weissenhofsiedlung ist ein Meilenstein der Architekturmoderne und wurde 1927 von 17 internationalen Architekten gebaut. Anlass war die Ausstellung „Die Wohnung“ des Deutschen Werkbundes, die unter der künstlerischen Leitung Mies van der Rohes stand. Die Führung (keine Innenbesichtigungen) erklärt die Hintergründe der Siedlung, mit Schwerpunkt auf den beiden Häusern Le Corbusiers, die seit 2016 zum UNESCO Welterbe gehören. Hier verwirklichte der Franzose seine „Fünf Punkte einer neuen Architektur“ und prägte damit eine neue Formensprache.

Treffpunkt: An der Litfaßsäule gegenüber vom Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, Rathenaustr. 1
Dauer ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind am UNESCO-Welterbetag kostenfrei.

 

 

10 – 18 Uhr: Ausstellung „Ca bouge en ville – Bewegt Euch! Sport & Architektur für morgen“

In der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe stehen die Zeichen auf Sport. Wo und wie machen wir Sport in der Stadt von morgen?

Fünf Partnerorganisationen: Das Institut francais Stuttgart (Gesamtkoordination), die Architekturgalerie am Weißenhof, die IBA’27 Friends, der BDA Baden-Württemberg und das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, laden ein, die Ausstellung in Form eines Parcours zu erkunden.

Dieser beginnt im Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe und widmet sich der Vereinigung von Le Corbusiers Architektur mit der sportlichen Praxis. Als zweite Station folgt die Architekturgalerie am Weißenhof. Dort stehen Fragen rund um Raumkonzepte und nachhaltige Sportstätten im Fokus. Ca. 50 Minuten (3,6 km) sollten die Besucher*innen für ihren Spaziergang vom Stuttgarter Norden in die Innenstadt zur nächsten Station, dem BDA Wechselraum, einplanen (nähe Hauptbahnhof), wo Zukunftskonzepte diskutiert werden, die sich mit den Bedingungen und Voraussetzungen für Sport im urbanen Raum auseinandersetzen. Über eine Zwischenstation, Raum der IBA’27 (Calwerstr./Ecke Kienestr.) geht es zur fünften und letzten Station dem Institut français am Berliner Platz. Hier dreht sich alles um den E-Sport. Auf die Plätze, fertig, los!

Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20

 

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03.03.2024
Dokumentarfilm
The Mies van der Rohes. A Female Family Saga
03.03.2024

Poster zum Film The Mies van der Rohes – A Female Family Saga - Bild 1 auf 1 - FILMSTARTS.de

Sonntag, 3. März, 14 Uhr
THE MIES VAN DER ROHES. A FEMALE FAMILY SAGA

Wer die Vorstellung verpasst hat, kann den Film zum Preis eines Kino-Tickets ausleihen/streamen:
https://vimeo.com/ondemand/miesvanderrohe

 

Regisseurin Sabine Gisiger ist zur Vorführung anwesend.

Eine epische Familiensaga, erzählt von den Frauen um den berühmten Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Seine Frau Ada, seine Töchter Georgia, Manna und Traudel und seine Geliebte Lilly Reich ergreifen die Chancen der neuen Zeit, erleben aber auch die Einschränkungen alter Muster. Die goldenen 20er, die zunehmend barbarischen 30er und schliesslich Krieg.

Basierend auf privaten und unveröffentlichten Archivaufnahmen, Bildern und Dokumenten erzählt Sabine Gisiger die Geschichte des ikonischen Architekten Mies van der Rohe neu – aus weiblicher Perspektive. Die gefeierte deutsche Schauspielerin Katharina Thalbach lässt Georgia van der Rohe aufleben – in fiktiven Interviews, die ausschliesslich auf authentischen Aussagen beruhen.

Eintritt
Die Tickets kosten 12,- €.
Zum Kartenvorverkauf gelangen Sie hier

Ort
Atelier am Bollwerk, Hohe Str. 26, 70176 Stuttgart

Veranstalter
Weissenhofmuseum/Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Atelier am Bollwerk

22.02.2024
Symposium:
Architektur der Moderne in Ungarn
22.02.2024

Donnerstag, 22. Februar 2024, 17 Uhr

Als Begleitprogramm zu den Ausstellungen „Licht und Form“ und „Versuchssiedlung Budapest – Musterhäuser Napraforgó-Straße“ findet ein Symposium über moderne Architektur in Ungarn statt. Prof. András Ferkai wird einen Vortrag über die Napraforgó-Straße in Budapest halten. Dr. Àgnes Anna Sebestyén erweitert den Blick auf die moderne Architektur in ganz Ungarn. Dr. Raquel Jaureguízar befasst sich anschließend mit den Einflüssen der deutschen Moderne auf den sozialen Wohnungsbau Spaniens in den 1940er und 50er Jahren.

Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Grußwort
Anja Krämer (Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier)

Vortragende
Prof. em. András Ferkai: „Model housing estate in Budapest – without any actual effect?“
DLA Àgnes Anna Sebestyén: „The Reception and Press Appearances of Modern Settlements in Interwar Hungary“
Dr. Raquel Jaureguízar: „The Reception of German Modernism in Social Housing in Madrid“

Die Vorträge dauern 25-30 Minuten. Es gibt eine abschließende Diskussion.

Pause
Dirk Allgaier wird im Namen von arnoldsche Art Publishers das Buch „Stahlrohrrevolution“ präsentieren.

Ort
Liszt-Institut – Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart
Christophstr. 7, 70178 Stuttgart

 

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09.12.2023-
03.03.2024
Ausstellung:
Versuchssiedlung Budapest –
Musterhäuser Napraforgó-Straße
09.12.2023-
03.03.2024

 

AUSSTELLUNG

1931 entstand in Budapest eine experimentelle Siedlung mit Muster-Einfamilienhäusern. Heute ist sie als Siedlung Napraforgó-Straße bekannt. Initiiert wurde sie von einer Gruppe ungarischer Architekten und ausgeführt von der Baufirma Fejér és Dános. Ihr Ziel war es, neue Lösungen für das Wohnproblem zu finden.

Unter den beteiligten Architekten sind in Ungarn bekannte Namen wie Farkas Molnár, Virgil Bierbauer und József Fischer. Sie waren es, die die internationale Moderne nach Ungarn trugen. Die 22 Wohnhäuser der Siedlung zeigen ein breites Stilspektrum. Neben Einflüssen aus dem Art Deco oder dem Expressionismus orientierte sich die Mehrheit der Architekten jedoch am Neuen Bauen und der Formensprache des Bauhauses.

Bei der feierlichen Einweihung im November 1931 war die „Kleinwohnungsmustersiedlung“ bereits bewohnt. Der Öffentlichkeit wurden die Häuser jedoch ausführlich in der progressiven ungarischen Architekturzeitschrift „Tér és Forma“ vorgestellt.

Die Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe zeigt die ungarische Siedlung Napraforgó-Straße im Kontext der Weissenhofsiedlung mit historischen Plänen, Fotos und Modellen. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Architekturmuseum Budapest.

Ort
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

Vernissage
Freitag, 8. Dezember 2023, 19 Uhr

Öffnungszeiten
Samstag, Sonntag, Feiertage, 12-17 Uhr
9. Dezember 2023 – 3. März 2024

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29.11.2023
Vortrag:
„Bauhaus“ Tel Aviv – Geschichte und Funktion
einer Bedeutungskonstruktion
29.11.2023

Mittwoch, 29. November, 19 Uhr

Die Wahrnehmung der White City von Tel Aviv ist eng verknüpft mit dem Begriff „Bauhaus“. Dieser wird oft synonym auf die Geschichte der Entstehung Tel Avivs angewendet. Darüberhinaus soll er dem Architekturerbe Bedeutung verleihen. Dabei verstellt er den Blick auf die Komplexität der (Architektur-)Geschichte Tel Avivs. Und dient in der deutschen Perspektive außerdem als Mittel einer Wiedergutwerdung, so Alexandra Klei.

Der Vortrag wird diesen Konstruktionen nachgehen, sowohl in ihrer Entwicklung als auch in ihren Funktionen. Klei setzt ihn außerdem in Beziehung zur konkreten Geschichte der Stadt und ihrem architekturmodernen Erbe.

 

Dr. Alexandra Klei ist Architekturhistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Hier forscht sie zum ‚Jüdischen Bauen‘ zwischen 1945 und 1990 in der Bundesrepublik und der DDR. Darüber hinaus widmet sie sich seit mehreren Jahren einer Auseinandersetzung mit dem architekturmodernen Erbe Tel Avivs und seiner Vermittlung. Ihre Publikation „Wie das Bauhaus nach Tel Aviv kam: Re-Konstruktion einer Idee in Text, Bild und Architektur“ erschien 2019 (2. Aufl. 2021) beim neofelis Verlag in Berlin.

Ort: Vortragssaal Neubau II., Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich mit einer kurzen Email unter info[at]weissenhofmuseum.de an

 


Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart e.V..

23.07.2023
IBA’27-Festival #1: Finale
23.07.2023

Sonntag, 23. Juli 2023, 17-18 Uhr
Diskussion zum Abschluss des IBA’27 Festivals #1

Auf dem Gelände der temporären Installation „Was bleibt? Was kommt? Was geht?“ auf der Hermann-Lenz-Höhe spricht IBA-Intendant Andreas Hofer mit Planerinnen und Planern verschiedener IBA-Projekte und fragt: Auf dem Weg zu einem neuen Selbstbild der Region Stuttgart?

Teilnehmende Architekturbüros:

Guobin Shen, Atelier Kaiser Shen
Dominique Dinies, UTA Architekten
Lina Streeruwitz, Studio Vlay Streeruwitz
Gerhard Bosch, Hermann Bosch Architekten
Markus Weismann / Cem Arat, ASP Architekten
Stephan Schürmann / Marlène Witry, Schürmann Witry Architekten
Miriam Stümpfl, AMSL Architektur

 

Skelettbauweise, Dachterrasse und Fensterband sind Kennzeichen der Architekturmoderne. Die europäische Avantgarde nutzte entschlossen die zur Verfügung stehenden Technologien und Materialien, formte daraus ihr revolutionäres gestalterisches Vokabular. Als Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit entstand eine unverwechselbare Ästhetik, eine neue Architektur.

100 Jahre später ruft die Politik die »Zeitenwende« aus. In Europa herrscht Krieg, Menschen sind auf der Flucht, die Klimakrise droht aus dem Ruder zu laufen. Wie reagiert die Baukunst auf die multiplen Krisen der Gegenwart? Zeichnet sich, geboren aus Notwendigkeit, erneut die Gestalt einer anderen, neuen Architektur ab? Wie wird sie aussehen, woraus gebaut?

IBA’27-Intendant Andreas Hofer diskutiert mit Planerinnen und Planern aus IBA-Projekten über die Gestalt einer neuen Architektur für die Region Stuttgart. Fragen aus dem Publikum.

Musik: „TalkingDrums“ – Percussionensemble der Musikhochschule Stuttgart

Wo: Hermann-Lenz-Höhe (gegenüber Birkenwaldstr. 217), 70191 Stuttgart

Eine Veranstaltung der IBA´27

 

 

08.10.2024-20.10.2024
Ausstellung
Wettbewerbsbeiträge Neubau Besucher- und Informationszentrum am Weissenhof
08.10.2024-20.10.2024

Am Eingang zur Weissenhofsiedlung entsteht im Auftrag der Stadt Stuttgart ein neues Besucher- und Informationszentrum. Hier werden die zahlreichen internationalen Gäste ab 2027 ihren Besuch in der Weissenhofsiedlung und im Weissenhofmuseum beginnen. Für den Neubau lobte die Stadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit der IBA’27 einen europaweiten Hochbau-Wettbewerb aus. Im Juni 2024 wurde der Entwurf der Bietergemeinschaft BarkowLeibinger Architekten/Zech Hochbau zum Gewinner gekürt. Seit Juli sind das entstehende Besucher- und Informationszentrum, sowie die in Sichtweite stehende Brenzkirche die zwei IBA’27-Projekte am Weissenhof.

Sowohl der Gewinner-Entwurf, als auch neun weitere Beiträge, werden nun im Stadtpalais – Museum für Stuttgart ausgestellt. Besucher*innen können sich anhand von Plänen und Visualisierungen ein Bild der eingereichten Projekt-Konzepte machen. In großen Modellen sind außerdem die ersten drei Plätze ganz konkret präsent.

Hintergrund
2027 feiert die Weissenhofsiedlung ihren 100sten Geburtstag. Dies war die Initialzündung, mit der IBA’27 erneut eine große Bauausstellung nach Stuttgart zu holen. Ob zu den Feiern zum 100-jährigen Jubiläum der Siedlung, zur IBA oder in den Jahren danach: ein Besuch der Weissenhofsiedlung und im Weissenhofmuseum bildet für zahlreiche internationale Gäste den zentralen Mittelpunkt Ihres Stuttgart-Erlebnisses.

Der Neubau entlastet das mit dem UNESCO Welterbe-Siegel ausgezeichnete Le Corbusier Doppelhaus, in dem sich das Weissenhofmuseum befindet. Das BIZ übernimmt viele der Museumsfunktionen, für die das als Wohnhaus geplante Gebäude auf Dauer und bei immer weiter steigenden Besucherzahlen nicht ausgelegt ist, etwa Ticketverkauf, Garderobe, Café und Buchshop.

Damit wird das historische Doppelhaus für zukünftige Generationen bewahrt und kann als einzig zugängliches Haus in der Siedlung dennoch das zentrale Highlight bleiben.

Der Verein Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. setzt sich seit seiner Gründung 1977 für den Erhalt, die Zukunft und die inhaltliche Vermittlung der Weissenhofsiedlung ein. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass das Doppelhaus Le Corbusiers heute als einziges Gebäude der Weissenhofsiedlung zugänglich ist. Seit 2006 betreibt der Verein im Auftrag der Stadt Stuttgart das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier. Das Besuchs- und Informationszentrum wird ab 2027 von den Freunden der Weissenhofsiedlung, in Kooperation mit dem Stadtpalais – Museum für Stuttgart betrieben.

Für die Szenografie der neuen Dauerausstellung im Besucher- und Informationszentrum und den Rundgang durch die Siedlung läuft aktuell ein Einladungswettbewerb. Am 27. November 2024 werden die Entwürfe der Jury vorgestellt und das Gewinner-Konzept ausgewählt.

 

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08.09.2024
Tag des offenen Denkmals
08.09.2024

Sonntag, 8. September 2024, 10 – 18 Uhr
• Freier Eintritt ins Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Sonntag, 8. September 2023, 11, 13, 15 und 17 Uhr
• Führungen durch die Weissenhofsiedlung zu den Originalhäusern von 1927

Die Weissenhofsiedlung ist ein Meilenstein der Architekturmoderne und wurde 1927 von 17 internationalen Architekten gebaut.
Die Führungen (keine Innenbesichtigungen) erklären die Hintergründe der Siedlung, die bereits seit 1958 unter Denkmalschutz steht und die beiden Häuser von Le Corbusier, die 2016 zudem in die UNESCO Welterbeliste eingetragen wurden.

Start der Führungen:
vor dem Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier (Rathenaustr. 1)
Teilnahme kostenlos. Dauer ca. 45 Minuten.

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Sonntag, 8. September 2024, 10 – 18 Uhr
• Freier Eintritt in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe (Am Weissenhof 20)
Ausstellung seasonal spontaneousness, eine Werkschau der Architektin Susanne Brorson

Sonntag, 8. September 2024, 16 Uhr
• Finissage des saisonalen salons der Architektin Susanne Broson
Diskussion zum Thema nachwachsende Baustoffe (mehr dazu in einem eigenen Eintrag in Kürze)

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Tag des Offenen Denkmals 2024
Unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ wird dieses Jahr am 8. September bundesweit der Tag des offenen Denkmals gefeiert, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das gesamte bundesweite Programm finden Sie hier.