Veranstaltungen

11.09.2020
What shall we eat this Time? Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt
11.09.2020


© Ann-Kathrin Müller & Julia Schäfer

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
12.
September bis 08. November 2020
Ann-Kathrin Müller + Julia Schäfer

What shall we eat this Time? ist ein interdisziplinäres künstlerisches Forschungsprojekt, das in der Weissenhofwerkstatt in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung präsentiert wird.
Ausgangspunkt sind die Kochbücher Koch schnell und frisch für den Sommertisch (1931) und How to cook in Palestine (1936).
Beide Publikationen sind von Erna Meyer verfasst, die 1927 als hauswirtschaftliche Beraterin an der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart beteiligt war und als Jüdin 1933 nach Palästina emigrierte.
In den Rezepten offenbart sich der politische Umbruch zweier Staaten. Kochend und essend wird in der Ausstellung die Bildung und Transformation kultureller Identitäten durch den Prozess der Lebensmittelzubereitung untersucht und hinterfragt.

Das Schaufenster der Weissenhofwerkstatt wird während der Ausstellung zum Schauplatz einer Videoinstallation, die im Ausstellungzeitraum von außen zu sehen ist.
In Form einer Community Kitchen laden die Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer an vier Terminen das Publikum dazu ein, vor Ort an diesem Prozess teilzunehmen und die zubereiteten Speisen zu kosten. Die Besucherinnen und Besucher sind zur Diskussion mit den Künstlerinnen eingeladen.
Eine Plakatreihe begleitet die Termine der Community Kitchen und kann als Edition erworben werden.

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 11. September 2020 um 19 Uhr

Vorplatz der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

Anmeldung erforderlich (30 Plätze) bis 10.09.2020 unter: info@whatshallweeatthistime.de  

Weitere Infos werden nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

Es sprechen:
Suse Kletzin, Vorstand Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Anja Krämer, Leiterin des Weissenhofmuseums

Begleitprogramm zur Ausstellung:
What shall we eat this Time_Begleitprogramm

 

          

28.07.2020
Corona – Öffnungszeiten und Führungen im Weissenhofmuseum / in der Weissenhofsiedlung
28.07.2020

Ab dem 28.07.2020 gelten für das Weissenhofmuseum folgende Öffnungszeiten:

Di – Do:                    12 bis 17 Uhr
Fr – So, Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Montag geschlossen

Im Museum dürfen sich dann maximal 15 Personen gleichzeitig aufhalten.
Im gesamten Haus gilt weiterhin das Abstandsgebot von 1,5 m
Das Tragen einer Maske ist Pflicht

Gruppenführungen in der Weissenhofsiedlung

Das Weissenhofmuseum bietet wieder Gruppenführungen an.
Außenführungen mit maximal 15 Teilnehmern pro Gruppe
Bezüglich der Terminabsprache und der jeweils geltenden Regelungen setzen Sie sich bitte mit uns unter info@weissenhofmuseum.de in Verbindung.

Offene Führungen in der Weissenhofsiedlung

Das Weissenhofmuseum bietet wieder an jedem Öffnungstag um 15 Uhr eine Offene Führung in deutscher Sprache an. Sonntags findet zusätzlich um 11 Uhr eine Offene Führung statt.

Die Führung findet ausschließlich in der Weissenhofsiedlung und nicht im Museum statt.

Die Führung dauert 45 Minuten. Sie erfahren wie es 1927 zu dem Projekt Weissenhofsiedlung kam, welche Architekten beteiligt waren und was die Besonderheiten der einzelnen Häuser sind.

Preis für die Führung: 5 €. Kinder bis 11 Jahre frei.

Um die Abstandsregel von 1,5 m einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt. Während der kompletten Führung besteht Maskenpflicht.

Die Teilnahme muss schriftlich per E-Mail unter info@weissenhofmuseum.de gebucht werden, bitte bringen Sie Ihre ausgedruckte Bestätigungsmail zur Führung mit.
In der Bestätigungsmail finden Sie die nächsten Schritte und Hinweise zu Ihrem Besuch.

Nur falls Plätze frei bleiben, ist eine spontane Teilnahme direkt vor Ort möglich.

Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Führungsbeginn abgeholt und bezahlt werden, ansonsten werden Ihre Plätze an andere Interessenten vergeben.

Informationen zum Besuch unseres Museums finden Sie unter „Corona-Maßnahmen“ auf dieser Homepage.

27.05.2020
Corona – Maßnahmen im Weissenhofmuseum
27.05.2020

Wir freuen uns, dass wir das Weissenhofmuseum ab dem 19. Mai 2020 wieder öffnen können. Selbstverständlich gelten auch bei uns einige Regeln, bitte beachten Sie diese!

Im Weissenhofmuseum dürfen sich maximal 15 Besucher aufhalten.

Besucher können nur einzeln bzw. paarweise herein- und herausgelassen werden. Unsere Eingangssituation ist sehr eng. Bitte bringen Sie Geduld mit und rechnen Sie mit Wartezeiten.

Im gesamten Museum gilt das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern.

Das Tragen einer Alltagsmaske ist Pflicht. Bei Bedarf können Sie Masken an der Kasse erwerben.

Wenn Sie sich schon vor Ihrem Besuch bei uns ein wenig mit den aktuellen Begebenheiten im Museum vertraut machen wollen, freuen wir uns, wenn Sie sich das folgende PDF durchlesen. Dieses liegt auch im Museum aus.

Faltblatt Coronaregeln deutsch – ab 28.07.2020

06. & 07. 06. 2020
Wiedereröffnung der Ausstellung „Highnoon am Killesberg“ nur am 06. & 07. Juni 2020!!
06. & 07. 06. 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Sonderausstellung „High Noon am Killesberg – Postmoderne versus Moderne“ abrupt ab dem 13. März 2020 schließen. Um den Studierenden dennoch einen runden Abschluss ihrer Ausstellung zu ermöglichen, öffnen wir nochmals für ein Wochenende die Türen der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe.

Anfang der 1980er Jahre erlangte die architektonische Bewegung der Postmoderne weltweite Aufmerksamkeit und führte zu kontroversen Diskussionen. 1981 veranstaltete Jürgen Joedicke, Direktor des Instituts für Grundlagen moderner Architektur, ein internationales Symposium zum Thema Architektur der Zukunft, Zukunft der Architektur. Namhafte Architekten diskutierten ihre Auffassungen von Architektur. Ziel war es, kritisch Bilanz zu ziehen und Ansätze einer zukünftigen Architektur darzustellen.
In der von Studierenden der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart konzipierten Ausstellung lebt der Showdown Postmoderne versus Moderne noch einmal auf!
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Vergleich und der Analyse der unterschiedlichen Haltungen der Architekten zur Debatte. Es werden eingereichte Ideenskizzen zum kritischen Umgang mit der Weißenhofsiedlung gezeigt. Außerdem werden Projekte der Stuttgarter Innenstadt analysiert: Die Staatsgalerie als Meisterwerk der Postmoderne in Deutschland und der Kleine Schlossplatz, als ein Ort, der für zahlreiche Stuttgarter mit vielen Emotionen verbunden ist.

Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind Samstag und Sonntag, 06. & 07. Juni 2020, jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Es gelten die üblichen Corona-Maßnahmen, das Tragen einer Maske und der Mindestabstand sind erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

07.06.2020
Digitaler UNESCO-Welterbetag am 07. Juni
07.06.2020

 

Unter dem Motto „Welterbe verbindet“ feiern die Welterbestätten in Deutschland den UNESCO-Welterbetag, aufgrund
der Corona-Pandemie erstmals digital.
Die neue Website www.unesco-welterbetag.de  bietet eine virtuelle Entdeckungstour und gewährt einen Blick hinter die
Kulissen der 46 Welterbestätten in Deutschland.
Das Le Corbusier-Doppelhaus als Teil des architektonischen Gesamtwerks Le Corbusiers ist auch vertreten.
Auf der Seite finden Sie auch die Fotoaktion #WelterbeVerbindet. Gesucht werden Fotos von Besucherinnen und Besuchern
an und in ihren Welterbestätten. Machen Sie mit!

01.04.2020
Weissenhofsiedlung Stuttgart erhält das Europäische Kulturerbe-Siegel!
01.04.2020

Die Europäische Kommission hat am 31. März 2020 den Werkbundsiedlungen in Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und Österreich das Europäische Kulturerbe-Siegel verliehen.

Gewürdigt werden damit fünf moderne Bauensembles, die im Rahmen von Ausstellungen entstanden und weltweit das Wohnen und die Architektur revolutionierten:

  • Weissenhofsiedlung Stuttgart, entstanden 1927 im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung“
  • Werkbundsiedlung Nový Dům, entstanden 1928 in Brünn
  • Werkbundsiedlung Breslau, entstanden 1929 im Rahmen der Werkbundausstellung „WUWA, Wohnung und Werkraum“
  • Werkbundsiedlung in Wien-Lainz, entstanden 1932
  • Werkbundsiedlung Baba in Prag, entstanden 1932

Zum Netzwerk zählt auch die 1930-32 in Zürich entstandene Werkbundsiedlung der Genossenschaft Neubühl, die jedoch als Schweizer Ensemble nicht mit ausgezeichnet wurde.

Ein Netzwerk der Werkbundsiedlungen entsteht

Im Jahr 2011 besucht eine Delegation aus Breslau die Stuttgarter Siedlung, um sich bei den Freunden der Weissenhofsiedlung e.V. Inputs für die Sanierung ihrer Siedlung zu holen. Dies war der Start für einen intensiven Austausch und ein schnell wachsendes Netzwerk. 2012 waren sowohl in Breslau als auch in Stuttgart Ausstellungen über die jeweilige Partnersiedlung zu sehen. 2013 trafen sich auf Einladung der Stadt Stuttgart Vertreter aller sechs Werkbundsiedlungen und beschlossen, sich gemeinsam um das Europäische Kulturerbesiegel zu bewerben. Weitere Arbeitstreffen folgten in den beteiligten Städten. Eine Krönung der Zusammenarbeit war die gemeinsame Ausstellung „Der Weg zur Moderne. Werkbundsiedlungen 1927-1932“ in der europäischen Kulturhauptstadt Breslau im Jahr 2016.

Es ist eine große Freude für die Akteure vor Ort, dass die einflussreichen Werkbundsiedlungen der Zwanziger Jahre in Europa nun mit dem Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet werden und dass damit auch ihr Engagement für den freundschaftlichen und fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg gewürdigt wird.

Weitere Infos auch unter: https://werkbund-estates.eu/

 

 

13.03.2020
CORONA – Das Weissenhofmuseum hat ab sofort geschlossen
13.03.2020

Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus muss auf Anordnung der Stadt Stuttgart das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres schließen.
Ebenso bleibt unsere Sonderausstellung „High Noon am Killesberg“ in der Weissenhofwerkstatt geschlossen.

Der Empfang des Weissenhofmuseums ist trotzdem per e-mail unter info@weissenhofmuseum.de zu erreichen.

Wir informieren Sie hier, wenn das Museum wieder geöffnet hat.

Stand: 17. April 2020

 

27.02.- 18.03.2020
GESCHLOSSEN!! Terrassentyp als Prinzip. Richard Döcker (1894 – 1968) Architekt des Neuen Bauens – Zweite Station in Untertürkheim
27.02.- 18.03.2020

Nach erfolgreichen drei Monaten in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe macht die Richard Döcker-Ausstellung nun vom 25. Februar bis 18. März 2020 Station in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim.

Richard Döcker zählt Ende der 1920er Jahre zu den prominentesten deutschen Vertretern des Neuen Bauens. Als technischer Leiter der Weissenhofsiedlung ist er für den Bau der meisten Häuser verantwortlich und steuert zwei eigene Entwürfe bei.
Anläßlich Döckers 125. Geburtstag hat die Architektin Inken Gaukel die Ausstellung kuratiert, auch um seine bemerkenswerten Entwürfe wieder einem breiteren Publikum zu zeigen.

Öffnungszeiten: 25. Februar bis 18. März 2020, Di 11-19 Uhr, Mi + Do 14-18 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Inken Gaukel: Mittwoch, 4. März 2020, 16 Uhr

Führung durch die Siedlung Wallmer mit Klaus Ensin, Vorstand Bürgerverein Untertürkheim e.V.: Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr, Treffpunkt an der Weinpresse vor dem Bahnhof Untertürkheim

Eintritt und Teilnahme an den Führungen frei.

Eröffnung: Donnerstag, 27. Februar 2020, 19 Uhr, Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 45

 

 

27.03.2020
ABGESAGT!!! Obwohl Schein und ich […] Corbu, Corbu, Corbu waren!“ Claude Parent und der Wandel in der Rezeption Le Corbusiers in der französischen Nachkriegsarchitektur
27.03.2020

©Fonds Claude Parent. SIAF / Archives d’architecture du XX ième siècle

Ein Vortrag von Christian Sander im Rahmen der Französischen Wochen in Stuttgart

Freitag, 27. März 2020, 19 Uhr, in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe

1953 absolvierten die beiden Architekturstudenten Claude Parent (1923–2016) und Ionel Schein (1927–2004) als Teil ihrer Revolte gegen die traditionalistische Pariser École des Beaux-Arts ein Praktikum im Architekturbüro Le Corbusiers. Der Architekt des heutigen Weissenhofmuseums war mit seinem in den 1920er-Jahren etablierten antiakademischen Ruf in der Nachkriegsarchitektur zu einer zentralen Leitfigur geworden, bevor die Konzepte der Zwischenkriegsmoderne von der zweiten CIAM-Generation einer tiefgreifenden Revision unterzogen wurden.

Einen besonderen Wandel erlebte die Rezeption Le Corbusiers bei Claude Parent: Während er sich bei seinen frühen, zusammen mit Ionel Schein entworfenen Bauten noch an den maßgeblich in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung Form gewordenen Fünf Punkten zu einer neuen Architektur orientiert hatte, veröffentlichte Parent 1965 zusammen mit dem Architekturkritiker Patrice Goulet in einer zum Tod Le Corbusiers erschienenen Sondernummer der Zeitschrift Aujourd’hui eine radikale Kritik an den städtebaulichen Theorien seines einstigen Idols.

Der Vortrag wird diese Entwicklung in Parents Werk nachzeichnen – eine Entwicklung, die exemplarisch für den Hang des Architekten zur Antithese steht.

Christian Sander ist Kunsthistoriker und arbeitete als kuratorischer Assistent in den KW Institute for Contemporary Art in Berlin, bei der 8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und in der Staatsgalerie Stuttgart. Seine Dissertation behandelt die Architektengruppe Architecture Principe (Claude Parent und Paul Virilio).

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

 

 

21.03.2020
ABGESAGT!!! Lange Nacht der Museen im Weissenhofmuseum und in der Weissenhofwerkstatt (Tour Nord)
21.03.2020

 

Die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene feiert wieder ihre lange Nacht. Am Samstag, 21. März 2020, von 19-2 Uhr.

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier ist mit Kurzführungen, Glühwein und Snacks dabei.

In der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe ist unsere Ausstellung „High Noon am Killesberg, Postmoderne versus Moderne“ zu bewundern.

Programm:

19.30-1.30: halbstündlich Sonderführungen durch das Haus Le Corbusier

19.30-21.30: stündlich Tour durch die Weissenhofsiedlung zur Architekturgalerie. Treffpunkt an der Litfaßsäule vor dem Museum

19.30-1.30: stündlich Einführung in die Ausstellung „High Noon am Killesberg“ in der Weissenhofwerkstatt