Veranstaltungen

07.12.2021
Eingeschränkte Öffnungszeiten im Weissenhofmuseum ab 07.12.2021
07.12.2021

Pandemiebedingt gelten im Weissenhofmuseum ab Dienstag, 07.12.2021 eingeschränkte Öffnungszeiten:

Di – So und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr
Montags geschlossen

Für den Eintritt ins Museum gilt die 2G-Regel (geimpft/genesen)
Für die Teilnahme an Führungen in der Weissenhofsiedlung (nur nach Anmeldung) gilt die 2G plus-Regel (geimpft/genesen plus zertifizierter, negativer Schnelltest).
Die Nachweise müssen digital und in Verbindung mit einem amtlichen Dokument vorgelegt werden.

Vor Ort können Sie sich über die Luca-App / Corona Warn-App einchecken, alternativ liegen Kontaktnachverfolgungsformulare aus oder können hier vorab heruntergeladen werden.

Kontaktnachverfolgungsformular

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 03.12.2021

25.11.2021
Corona-Alarmstufe Plus in Baden-Württemberg
25.11.2021

Aktuelle Information:
Ab 25. November 2021 gilt für unsere Außenführungen in der Weissenhofsiedlung die 2G Plus – Regel!
Wenn Sie an einer Führung teilnehmen möchten, legen Sie bitte zusätzlich zu Ihrem (digitalen) Impf- oder Genesenennachweis einen zertifizierten tagesaktuellen negativen Schnelltest, sowie ein amtliches Dokument vor.

Für den Besuch im Museum gilt weiterhin die 2G – Regel. Sie erhalten Einlass

  • wenn Sie vollständig geimpft sind.
  • wenn Sie von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind.

Der digitale Nachweis muss durch die Vorlage eines amtlichen Dokumentes bestätigt werden.

Kinder unter 6 Jahren sind von der 2G/2G Plus – Regel ausgenommen. Kinder ab 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 17. Lebensjahr ebenfalls, es genügt die Vorlage eines Schülerausweises.

Vor Ort können Sie sich über die Luca-App oder Corona Warn-App einchecken, alternativ liegt ein Kontaktnachverfolgungs-Formular aus, welches vollständig ausgefüllt werden muss. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren. Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Führungen finden weiterhin nur (nach Anmeldung) in der Weissenhofsiedlung statt, hier gilt die 2G Plus-Regel (s. oben)

Formular Kontaktnachverfolgung

17.11.2021
Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg
17.11.2021

Ab 17. November gilt die Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg. Wir freuen uns weiterhin über Ihren Besuch, im Weissenhofmuseum gilt die 2G-Regel. Sie erhalten Einlass

  • wenn Sie vollständig geimpft sind.
  • wenn Sie von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind.

Kinder unter 6 Jahren sind von der 2G-Regel ausgenommen. Kinder ab 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler ebenfalls, es genügt die Vorlage eines Schülerausweises.

Vor Ort können Sie sich über die Luca-App oder Corona Warn-App einchecken, alternativ liegt ein Kontaktnachverfolgungs-Formular aus, welches vollständig ausgefüllt werden muss. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren. Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Führungen finden weiterhin nur (nach Anmeldung) in der Weissenhofsiedlung statt, auch hier gilt die 2G-Regel.

Formular Kontaktnachverfolgung

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 18.11.2021

16.10. - 19.12.2021
Kinder der Moderne / Growing up Modern – Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt
16.10. - 19.12.2021

            

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe

16. Oktober – 19. Dezember 2021
Sa, So und Feiertage 12 bis 17 Uhr

Film zur Einführung in die Ausstellung auf unserem YouTube-Kanal unter folgendem Link:
https://youtu.be/zr9NL0HDtH8

Wie ist es, in einem Wohnhaus oder einer Wohnsiedlung der Moderne aufzuwachsen? Verändert solch ein Umfeld die Einstellung von Kindern? Prägt dieser radikal andere Lebensbereich die Art und Weise, wie sie später als Erwachsene Wohnräume betrachten? Waren Kinder in einem Haus der Moderne sich ihrer avantgardistischen Umgebung bewusst – waren sie sogar stolz darauf?

Um diese Fragen zu beantworten, werden in der Ausstellung vier Personen vorgestellt, die als Kinder Bewohner eines ikonischen Wohnhauses der Moderne waren. Betrachtet man die Bauten im Kontext ihrer Erinnerungen, so ergibt sich eine erfrischend neue Perspektive auf die Ikonen der Architekturmoderne.

Rolf Fassbaender lebte von 1927 bis 1939 in einem vom J.J.P. Oud entworfenen Reihenhaus in der Weissenhofsiedlung Stuttgart.
Ernst Tugendhat verbrachte ab 1930 acht Jahre im Haus Tugendhat von Mies van der Rohe in Brünn.
Helga Zumpfe, geborene Schminke, lebte ab 1933 fünfzehn Jahre im Haus Schminke in Löbau, gebaut von Hans Scharoun.
Gisèle Moreau zog 1953 in die Unité d’Habitation von Le Corbusier in Marseille und lebt noch heute dort.

Die Kuratoren Julia Jamrozik und Coryn Kempster haben in ihrem Zeitzeugen-Projekt die Kindheitserinnerungen der ehemaligen Bewohner in Interviews festgehalten und antworten mit atmosphärischen, zeitgenössischen Fotografien auf ihre Erzählungen.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 15. Oktober 2021 um 19 Uhr
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

Anmeldung erforderlich (die Teilnehmerzahl ist begrenzt) bis 14. Oktober 2021 unter: jehle@weissenhofmuseum.de
Ein GGG-Nachweis ist erforderlich.

Es sprechen:
Anja Krämer, Leiterin des Weissenhofmuseums im Haus Le Corbusier
Julia Jamrozik & Coryn Kempster, Kuratoren der Ausstellung

Übertragung der Eröffnung und Einführung in die Ausstellung via Zoom mit folgendem Link:
https://us02web.zoom.us/j/84593128211?pwd=YzdEb1VZaEZKNW5jcCtxdFV0N2VYdz09

Aus technischen Gründen ist keine Interaktion möglich und wir bitten alle Teilnehmer, ihre Mikros konstant auszulassen. Bitte den Teilnehmer „Weissenhofmuseum“ anpinnen, so dass Sie die Übertragung störungsfrei anschauen können.

Rahmenprogramm:
Donnerstag, 18. November 2021 um 19 Uhr

Vortrag digital auf Zoom (auf Englisch!) mit Julia Jamrozik und Coryn Kempster über das „Projekt“ Kinder der Moderne.
Der Link zum Vortrag folgt.

18.11.2021
Digitaler Vortrag mit Julia Jamrozik & Coryn Kempster: „Kinder der Moderne – Growing up Modern“
18.11.2021

© Jamrozik/Kempster, VG Bildkunst, Bonn

Donnerstag, 18. November 2021, 19 Uhr:
D
igitaler Vortrag im Rahmen unserer Sonderausstellung „Kinder der Moderne – Growing up Modern“.

Julia Jamrozik and Coryn Kempster, die Kuratoren der derzeitigen Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt, berichten über ihr Zeitzeugen-Projekt „Kinder der Moderne – Growing up Modern“. Das Projekt dokumentiert die Erinnerungen von Kindern, die als erste Bewohner in ikonischen Gebäuden der Moderne wohnten: im Reihenhaus von J.J.P Oud in der Weissenhofsiedlung, im Haus Tugendhat von Mies van der Rohe, im Haus Schminke von Hans Scharoun und in Le Corbusiers Unité d’Habitation in Marseille.
Dadurch dass die ehemaligen Bewohner sowohl ihre zeitgenössischen Fotografien als auch Ausschnitte ihrer Erinnerungen zur Verfügung stellen, werden durch den Vortrag die in der Ausstellung gezeigten Exponate ergänzt und man bekommt sehr private Einblicke in die Architekturmoderne.

Grußworte und Einführung: Anja Krämer, Leiterin Weissenhofmuseums
Der Vortrag findet auf Englisch statt und dauert etwa 45 Minuten. Danach ist noch Zeit für Fragen.

Zoom-Link zum Einwählen:
https://us02web.zoom.us/j/85385776469?pwd=aGhrYXY2MGZxWEtONmVKMXBHcUVnZz09

03.11.2021
Corona-Warnstufe in Baden-Württemberg
03.11.2021

Ab 03. November gilt die Corona-Warnstufe in Baden-Württemberg. Wir freuen uns weiterhin über Ihren Besuch, Sie erhalten Einlass ins Weissenhofmuseum

  • wenn Sie vollständig geimpft sind.
  • wenn Sie von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind.
  • mit negativem, zertifizierten PCR-Test, der nicht älter als 48 h ist. Schnelltests sind als Nachweis nicht mehr gültig.

Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Kinder ab 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler müssen ebenfalls keinen Test vorweisen, es genügt die Vorlage eines Schülerausweises.

Vor Ort können Sie sich über die Luca-App oder Corona Warn-App einchecken, alternativ liegt ein Kontaktnachverfolgungs-Formular aus, welches vollständig ausgefüllt werden muss. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren. Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Führungen finden weiterhin nur (nach Anmeldung) in der Weissenhofsiedlung statt, auch hier gilt die 3G-Regel. Jedoch genügt im Freien ein zertifizierter, negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 h ist. Möchten Sie nach einer Führung das Museum besuchen, greifen die oben genannten Regeln.

Formular Kontaktnachverfolgung

11. - 17.10.2021
Verlängert!!! brāhha – Temporäre Installation auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung
11. - 17.10.2021


© Julia Schäfer, Ann-Kathrin Müller, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Im Rahmen des CURRENT-Festivals Stuttgart und im Auftrag der Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. war vom 11. – 19. September 2021 die temporäre Installation brāhha von Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer auf dem Gelände Bruckmannweg 10 in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung zu sehen. Die Laufzeit der Ausstellung wurde nun bis zum 17. Oktober 2021 verlängert.
Die Installation ist rund um die Uhr frei zugänglich. Wer die Texte ohne den Besuch der Installation anhören will, kann sich unter der Tel.-Nr. 0711-25 29 95 00 kostenfrei einwählen.

brāhha ist eine Begehung in elf Text-Miniaturen über das Brachliegende und das daraus Gedeihende, über geologische Schichten und Zeit-Geschichte. Über Stege können die Besucherinnen und Besucher das überwachsene Grundstück im Bruckmannweg 10 in der Weissenhofsiedlung begehen und werden mittels des eigenen Mobiltelefons durch einen Audiowalk geführt.
Das Gelände birgt die Überreste des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäudes des Stuttgarter Architekten Richard Döcker. brāhha reflektiert die Auswirkungen des Krieges auf die europäische (Stadt)-Landschaft aus einer feministischen Perspektive. Das Wort brāhha kommt aus dem Althochdeutschen und meint das Umbrechen, das erste Pflügen des Ackers.
Das recherchebasierte Projekt der Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer wird zusammen mit der Autorin Judith Engel, dem Industriedesigner-Team anima ona, dem Grafikdesigner Maximilian Haslauer und der Grafikdesignerin Alina Derya Yakaboylu realisiert.

Eröffnung:
10. September 2021, 19.00 – 22.00 Uhr
Gelände Bruckmannweg 10, Weissenhofsiedlung
Begrüßung und Einführung: Suse Kletzin, Vorstand Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Es wird ein Kräutereistee mit Kräutern von der Wiese Bruckmannweg 10 ausgeschenkt, hergestellt von der Keramik- und Teespezialistin Lena Grasler.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Rahmenprogramm:
12. September 2021, 20 Uhr: 
Am Tag des Offenen Denkmals wird die Installation mit einem Filmprogramm im Atelier am Bollwerk in Stuttgart begleitet. Gezeigt werden „N.N.“ (BRD, 1969) von Ottomar Domnick und „Martha“ (DDR, 1978) von Jürgen Böttcher. Infos und Tickets unter https://arthaus-kino.de/filme/sonderprogramm/
14. September 2021, 18 Uhr:
Die Künstlerinnen laden zu einer Architekturführung mit der Sammlungsleiterin Vera Romeu in die Villa Domnick in Nürtingen ein. Karten mit voriger Anmeldung: stiftung@domnick.de

In Kooperation mit:

Gefördert von:
                       

17.08.2021
Informationen ab 16. August zum Einlass in das Weissenhofmuseum
17.08.2021

Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt ab 16. August 2021:

Sie erhalten Einlass ins Weissenhofmuseum

  • wenn Sie vollständig geimpft sind.
  • wenn Sie von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind.
  • mit negativem, zertifiziertem Corona-Test, der nicht älter als 24 h ist. Bitte kommen Sie bereits getestet, wir haben keine Teststation

Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Kinder ab 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler müssen ebenfalls keinen Test vorweisen, es genügt die Vorlage eines Schülerausweises.

Vor dem Eintritt muss pro Person ein Kontaktnachverfolgungs-Formular vollständig ausgefüllt werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren.

Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Es gelten unsere normalen Öffnungszeiten: Di – Fr 11 bis 18 Uhr, Sa, So & Feiertage 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

Führungen finden weiterhin nur in der Weissenhofsiedlung statt. Dafür ist kein GGG-Nachweis nötig.

Formular Kontaktnachverfolgung

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 16.08.2021

01.08.2021
Informationen ab 1. August zum Einlass in das Weissenhofmuseum
01.08.2021

Die Inzidenzwerte liegen in Stuttgart momentan innerhalb der Stufe 2, d.h. zwischen 10 und 35.

Für einen Besuch bei uns gilt:

Unsere Öffnungszeiten ab 01. August 2021: Di bis Fr 11 bis 18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10 bis 18 Uhr, Mo geschlossen

Wir behalten uns vor, die maximale Besucheranzahl die sich gleichzeitig im Museum aufhalten darf, weiterhin auf 15 Personen zu limitieren. Damit möchten wir den in der Corona-Landesverordnung empfohlenen Abstand von 1,5 m zwischen den einzelnen Besuchern gewährleisten.

Die Buchung eines Zeitfensters ist nicht mehr nötig.

Der Einlass wird über eine Ampelfunktion geregelt.

Es sind keine geimpft/getestet/genesen-Nachweise mehr nötig.

Vor dem Eintritt muss pro Haushalt ein Kontaktnachverfolgungs-Formular vollständig ausgefüllt werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie das Formular hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Im Museum und auf der Plattform müssen weiterhin eine medizinische Maske getragen und der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Kontaktformular

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 02.07.2021

Für die Offenen Führungen gilt:

Offene Führungen finden täglich außer Montag um 15 Uhr statt. An Sonn- und Feiertagen um 11 und 15 Uhr.

Es sind reine Außenführungen durch die Weissenhofsiedlung und pro Führung können maximal 7 Personen teilnehmen.

Eine Buchung unter info@weissenhofmuseum.de ist erforderlich. Mit der Buchung erhalten Sie die Informationen zur Abholung der Tickets.

29.05. - 01.08.2021
Fritz Seitz – Farbvernetzungen, Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt – AB 29. MAI GEÖFFNET
29.05. - 01.08.2021

               
Fritz Seitz in seiner Bibliothek, 2014                                   Blatt aus der Lehre zum Thema Farbe
© Willi Baumeister Stiftung

 

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe

01. Mai – 01. August 2021
Sa, So und Feiertage 12 bis 17 Uhr

Aktuell dürfen sich sechs Personen gleichzeitig in der Ausstellung aufhalten. Es muss eine medizinische Maske getragen werden und der Abstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Das Ausfüllen eines Kontaktnachverfolgungs-Formulars ist notwendig.

Kontaktformular

Fritz Seitz (1926-2017)
Künstler, Hochschullehrer, Grafik-Designer, Autor und Berater

Fritz Seitz hat mit seinem künstlerischen Schaffen, seiner Lehre, seinen Schriften und nicht zuletzt mit seinem visuellen Tagebuch, das er Chronolog nennt, ein Werk hinterlassen, das erst nach seinem Tod in seiner Gesamtheit und Verknüpfung sichtbar wurde.

In Bad Kissingen geboren, studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Willi Baumeister. Seine Stimme hatte großes Gewicht im Kreis der Gebrauchsgrafiker der 1960er und 70er Jahre. Von 1965-1992 war er Professor für den Grundlagenbereich des Bildnerischen an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und nahm zahlreiche Gastlehrtätigkeiten im In- und Ausland wahr. An der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart unterrichtete er über zwanzig Jahre Farblehre im Studiengang Produktgestaltung.

Zeitlebens fühlte Fritz Seitz sich in Stuttgart verankert und verstanden.

Die Ausstellung versucht, die Wirkungszusammenhänge und die Entwicklung seines Denkens und Handelns zu beleuchten. Anhand des Themas Farbe werden exemplarisch Verbindungslinien zwischen seinen Schaffensbereichen aufgezeigt. Die Vernetzungen zwischen Theorie und Praxis, angewandten und freien Arbeiten sowie privaten und veröffentlichten Erkenntnissen werden erkennbar.

Ergänzt werden die Seitzschen Arbeiten durch Archivalien, die auf seinen Lehrer Willi Baumeister und dessen Lehrer Adolf Hölzel verweisen. Alle drei haben an der Stuttgarter Akademie gelehrt und / oder studiert. Der 1927 entstandenen benachbarten Weissenhofsiedlung und ihren Farbkonzepten sind sowohl Baumeister als auch Seitz durch ihr Werk verbunden. Unabhängig von ihrer Bedeutung im Einzelnen können Hölzel – Baumeister – Seitz als Dreiklang verstanden werden. In inhaltlicher Gemeinsamkeit leisten sie einen bedeutenden Beitrag zur künstlerischen Lehre.

Als Hommage an den Ausstellungsort wird die oft vergessene Farbigkeit der Weissenhofsiedlung in der Ausstellung vorgestellt und bildet so einen Bezugspunkt für die Seitzschen Arbeiten zum Thema Farbe.

 

Veranstalter:
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Archiv Willi Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart
Prof. Esther Hagenlocher, Universität Oregon

Unterstützt von:
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Willi Baumeister Stiftung
Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.