Veranstaltungen

04.03.2021
Das Weissenhofmuseum öffnet voraussichtlich am Dienstag, 16. März
04.03.2021

Bund und Länder haben den Lockdown bis Ende März verlängert, aber mit Möglichkeiten zur Öffnung. Die Museen müssen sich diesbezüglich an den Inzidenzzahlen orientieren, so auch das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier.
Momentan planen wir, am Dienstag, 16. März 2021, wieder zu öffnen.
Natürlich gilt es, die vorgegebenen Massnahmen einzuhalten. An der genauen Umsetzung bezüglich Öffnungszeiten, Besucherzahlen und Ticketverkauf müssen wir deshalb noch arbeiten und werden Sie in Kürze an dieser Stelle darüber informieren.

Der Empfang des Weissenhofmuseums ist per e-mail unter info@weissenhofmuseum.de zu erreichen.

Stand: 04.03.2021

Hygienekonzept Weissenhofmuseum_Stand 16.10.2020

 

25.03.2021
Vom Vorbild zum Negativbeispiel. Claude Parent und der Wandel in der Rezeption von Le Corbusiers Werk in der franz. Nachkriegsarchitektur
25.03.2021

©Fonds Claude Parent. SIAF / Archives d’architecture du XX ième siècle

Ein Online – Vortrag von Christian Sander im Rahmen der Französischen Wochen Stuttgart

Donnerstag, 25. März 2021, 19 Uhr

1953 absolvierten die beiden Architekturstudenten Claude Parent (1923–2016) und Ionel Schein (1927–2004) als Teil ihrer Revolte gegen die traditionalistische Pariser École des Beaux-Arts ein Praktikum im Architekturbüro Le Corbusiers. Der Architekt des heutigen Weissenhofmuseums war mit seinem in den 1920er-Jahren etablierten antiakademischen Ruf in der Nachkriegsarchitektur zu einer zentralen Leitfigur geworden, bevor die Konzepte der Zwischenkriegsmoderne von der zweiten CIAM-Generation einer tiefgreifenden Revision unterzogen wurden.
Einen besonderen Wandel erlebte die Rezeption von Le Corbusiers Werk bei Claude Parent: Während er sich bei seinen frühen, zusammen mit Ionel Schein entworfenen Bauten noch an den maßgeblich in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung Form gewordenen Fünf Punkten zu einer neuen Architektur orientiert hatte, veröffentlichte Parent 1965 zusammen mit dem Architekturkritiker Patrice Goulet eine radikale Kritik an den städtebaulichen Theorien seines einstigen Vorbilds.

Der Vortrag wird diese Entwicklung in Parents Werk nachzeichnen – eine Entwicklung, die exemplarisch für den Hang des Architekten zur Antithese steht.

Christian Sander ist Kunsthistoriker mit einem Forschungsschwerpunkt auf der Architektur Frankreichs (19.–21. Jahrhundert). Er arbeitet in der Publikationsstelle am LABOR K des Instituts für Stadt- und Regionalplanung (ISR) der Technischen Universität Berlin. Seine Dissertation über die Architektengruppe Architecture Principe (Claude Parent und Paul Virilio) erscheint im Frühjahr 2021 bei Park Books, Zürich.

Der Vortrag findet online auf Zoom statt. Bitte loggen Sie sich mit folgendem Link ein:
https://us02web.zoom.us/j/82803490075?pwd=TDJCRlR4Z3lpLzFaYzNhOHQ2WThsZz09

24.12.2020
Das Weissenhofmuseum und die Freunde der Weissenhofsiedlung wünschen schöne Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2021!
24.12.2020

11.09.2020
What shall we eat this Time? Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt – VERLÄNGERT!
11.09.2020


© Ann-Kathrin Müller & Julia Schäfer

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
12.
September bis 08. November 2020 – VERLÄNGERT BIS 30.11.2020
Ann-Kathrin Müller + Julia Schäfer

What shall we eat this Time? ist ein interdisziplinäres künstlerisches Forschungsprojekt, das in der Weissenhofwerkstatt in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung präsentiert wird.
Ausgangspunkt sind die Kochbücher Koch schnell und frisch für den Sommertisch (1931) und How to cook in Palestine (1936).
Beide Publikationen sind von Erna Meyer verfasst, die 1927 als hauswirtschaftliche Beraterin an der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart beteiligt war und als Jüdin 1933 nach Palästina emigrierte.
In den Rezepten offenbart sich der politische Umbruch zweier Staaten. Kochend und essend wird in der Ausstellung die Bildung und Transformation kultureller Identitäten durch den Prozess der Lebensmittelzubereitung untersucht und hinterfragt.

Das Schaufenster der Weissenhofwerkstatt wird während der Ausstellung zum Schauplatz einer Videoinstallation, die im Ausstellungzeitraum von außen zu sehen ist.
In Form einer Community Kitchen laden die Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer an vier Terminen das Publikum dazu ein, vor Ort an diesem Prozess teilzunehmen und die zubereiteten Speisen zu kosten. Die Besucherinnen und Besucher sind zur Diskussion mit den Künstlerinnen eingeladen.
Eine Plakatreihe begleitet die Termine der Community Kitchen und kann als Edition erworben werden.

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 11. September 2020 um 19 Uhr

Vorplatz der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

Anmeldung erforderlich (30 Plätze) bis 10.09.2020 unter: info@whatshallweeatthistime.de  

Weitere Infos werden nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

Es sprechen:
Suse Kletzin, Vorstand Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Anja Krämer, Leiterin des Weissenhofmuseums

Begleitprogramm zur Ausstellung:
What shall we eat this Time_Begleitprogramm HP_final

 

          

08.11.2020
What shall we eat this Time? LIVE-Kochen auf Zoom
08.11.2020

Live-Kochen auf Zoom:

Sonntag, 08. November 2020 um 17 Uhr

Im Rahmen unserer Sonderausstellung What shall we eat this Time?  findet anstelle der Finissage am Sonntag, 08. November 2020, ein zweites Live-Kochen statt.

Die Künstlerinnen Ann-Kathrin Müller und Julia Schäfer kochen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Menüzusammenstellung aus Dr. Erna Meyers Kochbüchern “How to cook in Palestine” (Tel Aviv, 1936) und “Koch schnell und frisch für den Sommertisch” (Stuttgart, 1931).
Die nötigen Zutaten für die drei Rezepte finden Sie hier, wahlweise können auch nur einzelne Gerichte mitgekocht werden:
Gerichte Live-Kochen 08.11.20

Unter folgendem Link findet das Live-Kochen auf Zoom statt:
https://zoom.us/j/98493201405

15.10.2020
Corona – Maßnahmen im Weissenhofmuseum
15.10.2020

Aufgrund der andauernden Coronapandemie gelten auch bei uns nach wie vor einige Regeln, bitte beachten Sie diese!

Im Weissenhofmuseum dürfen sich maximal 15 Besucher aufhalten.

Besucher können nur einzeln bzw. paarweise herein- und herausgelassen werden. Unsere Eingangssituation ist sehr eng. Bitte bringen Sie Geduld mit und rechnen Sie mit Wartezeiten.

Im gesamten Museum gilt das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern.

Das Tragen einer Alltagsmaske ist Pflicht. Bei Bedarf können Sie Masken an der Kasse erwerben.

Es gilt ein Zutrittsverbot für das Museum und ein Teilnahmeverbot für Führungen für Personen, die
1. in Kontakt mit einer Covid 19 – infizierten Person stehen oder standen, wenn der letzte Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen ist.
2. typische Covid 19 – Symptome , namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- und Geruchssinns aufweisen.
3. keine Mund-Nasenbedeckung tragen.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte folgendes PDF:

Coronaregeln Weissenhofmuseum, Stand 16.10.2020

28.07.2020
Corona – Öffnungszeiten und Führungen im Weissenhofmuseum / in der Weissenhofsiedlung
28.07.2020

Ab dem 28.07.2020 gelten für das Weissenhofmuseum folgende Öffnungszeiten:

Di – Do:                    12 bis 17 Uhr
Fr – So, Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Montag geschlossen

Im Museum dürfen sich dann maximal 15 Personen gleichzeitig aufhalten.
Im gesamten Haus gilt weiterhin das Abstandsgebot von 1,5 m
Das Tragen einer Maske ist Pflicht

Gruppenführungen in der Weissenhofsiedlung

Das Weissenhofmuseum bietet wieder Gruppenführungen an.
Außenführungen mit maximal 15 Teilnehmern pro Gruppe
Bezüglich der Terminabsprache und der jeweils geltenden Regelungen setzen Sie sich bitte mit uns unter info@weissenhofmuseum.de in Verbindung.

Offene Führungen in der Weissenhofsiedlung

Das Weissenhofmuseum bietet wieder an jedem Öffnungstag um 15 Uhr eine Offene Führung in deutscher Sprache an. Sonntags findet zusätzlich um 11 Uhr eine Offene Führung statt.

Die Führung findet ausschließlich in der Weissenhofsiedlung und nicht im Museum statt.

Die Führung dauert 45 Minuten. Sie erfahren wie es 1927 zu dem Projekt Weissenhofsiedlung kam, welche Architekten beteiligt waren und was die Besonderheiten der einzelnen Häuser sind.

Preis für die Führung: 5 €. Kinder bis 11 Jahre frei.

Um die Abstandsregel von 1,5 m einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt. Während der kompletten Führung besteht Maskenpflicht.

Die Teilnahme muss schriftlich per E-Mail unter info@weissenhofmuseum.de gebucht werden, bitte bringen Sie Ihre ausgedruckte Bestätigungsmail zur Führung mit.
In der Bestätigungsmail finden Sie die nächsten Schritte und Hinweise zu Ihrem Besuch.

Nur falls Plätze frei bleiben, ist eine spontane Teilnahme direkt vor Ort möglich.

Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Führungsbeginn abgeholt und bezahlt werden, ansonsten werden Ihre Plätze an andere Interessenten vergeben.

Informationen zum Besuch unseres Museums finden Sie unter „Corona-Maßnahmen“ auf dieser Homepage.

06. & 07. 06. 2020
Wiedereröffnung der Ausstellung „Highnoon am Killesberg“ nur am 06. & 07. Juni 2020!!
06. & 07. 06. 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Sonderausstellung „High Noon am Killesberg – Postmoderne versus Moderne“ abrupt ab dem 13. März 2020 schließen. Um den Studierenden dennoch einen runden Abschluss ihrer Ausstellung zu ermöglichen, öffnen wir nochmals für ein Wochenende die Türen der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe.

Anfang der 1980er Jahre erlangte die architektonische Bewegung der Postmoderne weltweite Aufmerksamkeit und führte zu kontroversen Diskussionen. 1981 veranstaltete Jürgen Joedicke, Direktor des Instituts für Grundlagen moderner Architektur, ein internationales Symposium zum Thema Architektur der Zukunft, Zukunft der Architektur. Namhafte Architekten diskutierten ihre Auffassungen von Architektur. Ziel war es, kritisch Bilanz zu ziehen und Ansätze einer zukünftigen Architektur darzustellen.
In der von Studierenden der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart konzipierten Ausstellung lebt der Showdown Postmoderne versus Moderne noch einmal auf!
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Vergleich und der Analyse der unterschiedlichen Haltungen der Architekten zur Debatte. Es werden eingereichte Ideenskizzen zum kritischen Umgang mit der Weißenhofsiedlung gezeigt. Außerdem werden Projekte der Stuttgarter Innenstadt analysiert: Die Staatsgalerie als Meisterwerk der Postmoderne in Deutschland und der Kleine Schlossplatz, als ein Ort, der für zahlreiche Stuttgarter mit vielen Emotionen verbunden ist.

Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe
Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind Samstag und Sonntag, 06. & 07. Juni 2020, jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Es gelten die üblichen Corona-Maßnahmen, das Tragen einer Maske und der Mindestabstand sind erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

07.06.2020
Digitaler UNESCO-Welterbetag am 07. Juni
07.06.2020

 

Unter dem Motto „Welterbe verbindet“ feiern die Welterbestätten in Deutschland den UNESCO-Welterbetag, aufgrund
der Corona-Pandemie erstmals digital.
Die neue Website www.unesco-welterbetag.de  bietet eine virtuelle Entdeckungstour und gewährt einen Blick hinter die
Kulissen der 46 Welterbestätten in Deutschland.
Das Le Corbusier-Doppelhaus als Teil des architektonischen Gesamtwerks Le Corbusiers ist auch vertreten.
Auf der Seite finden Sie auch die Fotoaktion #WelterbeVerbindet. Gesucht werden Fotos von Besucherinnen und Besuchern
an und in ihren Welterbestätten. Machen Sie mit!

01.04.2020
Weissenhofsiedlung Stuttgart erhält das Europäische Kulturerbe-Siegel!
01.04.2020

Die Europäische Kommission hat am 31. März 2020 den Werkbundsiedlungen in Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und Österreich das Europäische Kulturerbe-Siegel verliehen.

Gewürdigt werden damit fünf moderne Bauensembles, die im Rahmen von Ausstellungen entstanden und weltweit das Wohnen und die Architektur revolutionierten:

  • Weissenhofsiedlung Stuttgart, entstanden 1927 im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung“
  • Werkbundsiedlung Nový Dům, entstanden 1928 in Brünn
  • Werkbundsiedlung Breslau, entstanden 1929 im Rahmen der Werkbundausstellung „WUWA, Wohnung und Werkraum“
  • Werkbundsiedlung in Wien-Lainz, entstanden 1932
  • Werkbundsiedlung Baba in Prag, entstanden 1932

Zum Netzwerk zählt auch die 1930-32 in Zürich entstandene Werkbundsiedlung der Genossenschaft Neubühl, die jedoch als Schweizer Ensemble nicht mit ausgezeichnet wurde.

Ein Netzwerk der Werkbundsiedlungen entsteht

Im Jahr 2011 besucht eine Delegation aus Breslau die Stuttgarter Siedlung, um sich bei den Freunden der Weissenhofsiedlung e.V. Inputs für die Sanierung ihrer Siedlung zu holen. Dies war der Start für einen intensiven Austausch und ein schnell wachsendes Netzwerk. 2012 waren sowohl in Breslau als auch in Stuttgart Ausstellungen über die jeweilige Partnersiedlung zu sehen. 2013 trafen sich auf Einladung der Stadt Stuttgart Vertreter aller sechs Werkbundsiedlungen und beschlossen, sich gemeinsam um das Europäische Kulturerbesiegel zu bewerben. Weitere Arbeitstreffen folgten in den beteiligten Städten. Eine Krönung der Zusammenarbeit war die gemeinsame Ausstellung „Der Weg zur Moderne. Werkbundsiedlungen 1927-1932“ in der europäischen Kulturhauptstadt Breslau im Jahr 2016.

Es ist eine große Freude für die Akteure vor Ort, dass die einflussreichen Werkbundsiedlungen der Zwanziger Jahre in Europa nun mit dem Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet werden und dass damit auch ihr Engagement für den freundschaftlichen und fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg gewürdigt wird.

Weitere Infos auch unter: https://werkbund-estates.eu/